Wackerer Außenseiter in Schwarz-Weiß: Die Kreisliga-Kicker des SV Billstedt-Horn erhalten nach dem Schlusspfiff auch vom stattlichen blau-gelben Anhang des einstigen Zweitligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst gebührende Anerkennung. - © Foto: Stefan Hageböke
Wackerer Außenseiter in Schwarz-Weiß: Die Kreisliga-Kicker des SV Billstedt-Horn erhalten nach dem Schlusspfiff auch vom stattlichen blau-gelben Anhang des einstigen Zweitligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst gebührende Anerkennung. | © Foto: Stefan Hageböke

Herford Auf den Spuren von Dittsche

Stefans Fußballreisen: Hamburger Doppelpack

Stefan Hageböke

Herford. Tag der Arbeit - das bedeutet normalerweise einfach mal Fünfe gerade sein zu lassen. Nicht so für den reisefreudigen NW-Mitarbeiter Stefan Hageböke, der am 1. Mai in Hamburg-Eppendorf den bundesweit bekannten Lieblingsimbiss von NDR-Kultikone Dittsche inspizierte. Vor und nach dem Verzehr des aus groben Bratwürsten mit Kartoffelsalat bestehenden Tagesgerichts war noch Zeit für zwei Fußballspiele. Hier ist sein Bericht.

Katzen haben bekanntlich sieben Leben. Der Kreisligist SV Billstedt-Horn ist in dieser Hinsicht immerhin doppelt gesegnet - zumindest im Hamburger Verbandspokal, wo ihm in der vorherigen Runde eine deftige 2:11-Klatsche gegen den Oberligisten FC Süderelbe wegen der Einwechselung eines nicht spielberechtigten Gegenspielers zum Erreichen des Halbfinales ausreicht.

Die konsultierte Vorschlussrundenpartie gegen den einstigen Zweitligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst lockt 850 Besucher aus der halben Bundesrepublik an. Hierbei zieht sich der Underdog mit 0:2 achtbar aus der Affäre. Auf einen neuerlicher gegnerischen Wechselfehler à la Süderelbe spekulieren die Billstedter diesmal vergeblich, so dass nun die volle Konzentration der Meisterschaft gilt.

Abgerundet wird die Stippvisite hinter dem Tor zur Welt mit dem Tor des Tages durch Hüseyin Eren - ein Mann, der inzwischen auch im Notizbuch des hiesigen Aufstiegsaspiranten TV Herford stehen dürfte. Mit seinem Treffer gegen Teutonia 05 wahrt Eren dem TuS Osdorf die Meisterschaftschancen in der Landesliga und sorgt (vor seinem kolportierten Wechsel von der Elbe an die Werre) zugleich für einen gebührenden Abschluss im letzten Sandplatzmatch der Osdorfer Klubgeschichte. Künftig wird am Blomkamp auf Kunstrasen gekickt - ebenso wie dies im Herforder Kreisoberhaus mehrheitlich geschieht.

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