Wer fliegt denn da? Franziska Eickmeier von der gastgebenden RSG Dornberger Heide genießt offensichtlich die neue Geländestrecke an der Senderstraße. - © Yvonne Gottschlich
Wer fliegt denn da? Franziska Eickmeier von der gastgebenden RSG Dornberger Heide genießt offensichtlich die neue Geländestrecke an der Senderstraße. | © Yvonne Gottschlich

Herford Hoher Besuch beim Vielseitigkeitsturnier in Herford

Reiten: Auch Andreas Ostholt startet bei der RSG Dornberger Heide. Wasserhindernis vor der Zuschauertribüne ist der Höhepunkt des Geländeritts

Yvonne Gottschlich

Herford. Auf dem Hof Strenger bei der RSG Dornberger Heide versammelten sich einige namhafte Vielseitigkeitsreiter zum Turnier des Vereins. "Die Nennungen sind super, 325 Pferde und über 400 Starts sind für uns eine große Anerkennung", freute sich Pressesprecherin Tanja Nolte. "Sie haben alle ihre Zusagen gehalten und sind gekommen", sagte sie. Seit vier Jahren hat sich die RSG der Vielseitigkeit verschrieben und ihre Anlage dahingehend hergerichtet und umgebaut. "Es gab aber auch einige Änderungen von Seiten des Verbandes, die uns zu Änderungen gezwungen haben", erklärte Nolte. Abwechslungsreiche Geländehindernisse auf dem gut zu überschauenden Reitplatz Während die Strecke für die Reiter vor Jahren noch über weitläufiges Gelände führte und für Zuschauer kaum einzusehen war, gibt es jetzt abwechslungsreiche Geländehindernisse auf dem gut zu überschauenden Reitplatz. Parcourschef Helmut Rottschäfer baute zusammen mit den Verantwortlichen bei der Reitsportgemeinschaft eine interessante und anspruchsvolle Aufgabe für Reiter und Pferde, die für Aktive aller Leistungsklassen zu absolvieren war. "Besonders gut war unser Training, das wir vor dem Turnier angeboten haben. Da war das Interesse riesig und einige sind auch zum Turnier gekommen", sagte Nolte. Höhepunkt beim Geländeritt ist das Wasserhindernis genau vor der Zuschauertribüne. Mit Andreas Ostholt war ein Deutscher Meister dabei Durch die gute Resonanz der vergangenen Jahre hatte sich nun auch die Elite der Vielseitigkeit angesagt. Mit Andreas Ostholt (RFV Vornholz) war ein Deutscher Meister dabei, der auch schon an den Weltmeisterschaften für junge Vielseitigkeitspferde und am Weltcupfinale teilnahm. "Er hat uns auch noch einige Tipps gegeben, aber er war sehr zufrieden", sagte Andreas Paulus, Trainer und Sportwart bei der RSG. "Wir haben auch Gäste hier, die schon beim Turnier in Luhmühlen am Start waren, da wurde auch von unserem Turnier gesprochen", war Paulus stolz. "Das ist beste Werbung für uns. So hatten wir ein richtig erlesenes Teilnehmerfeld. Wir hatten Gäste aus Aurich, Wunstdorf, Wesel und Luhmühlen", so Paulus. Anna Siemer vom Ausbildungszentrum Luhmühlen, die auch dem Bundeskader angehört, gewann die Geländepferdeprüfung der Klasse A* mit Corragio vor Andreas Ostholt und Kim Heitmann (Luhmühlen). Siemer gewann ebenfalls die L-Geländeprüfung. Charlotte Vornholt (Hellern) siegte in der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse A**. Heimsiege holten sich Alicia Pricken und Paulia Kölsch (beide Schwarzenmoor) im Geländeritt-Wettbewerb mit Stilwertung. Kölsch siegte auch beim Geländereiter-Wettbewerb.

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