Soll nach Spenge wechseln: Stefan Kruse. - © Andreas Gerth
Soll nach Spenge wechseln: Stefan Kruse. | © Andreas Gerth

Spenge Ein Niederländer soll den TuS Spenge verstärken

Handball: Stefan Kruse kommt aus Nettelstedt und soll die sportliche Leitung übernehmen

Dirk Kröger

Spenge. Beim TuS Spenge laufen nach dem Aufstieg in die 3. Handball-Liga die Planungen auf Hochtouren. Für den kommenden Donnerstag lud der Verein zu einer Pressekonferenz ein, um erste Ergebnisse dieser Planungen zu präsentieren. Nach NW-Informationen wird dann Stefan Kruse vorgestellt, der die sportliche Leitung übernehmen soll. Diesbezüglich gibt es eine Vakanz, nachdem der bisherige sportliche Leiter Heiko Ruwe zurücktrat. Kruse soll zudem den Vereinsvorsitzenden Horst Brinkmann und Trainer Heiko Holtmann entlasten. Der 40-jährige Kruse war zuletzt vier Jahre lang Nachwuchs-Koordinator der JSG NSM Nettelstedt und verfügt über ein hervorragendes Netzwerk. In Nettelstedt verabschiedete er sich aus beruflichen Gründen. Kruse ist Inhaber einer Versicherungsagentur. Spenger Kader noch nicht komplett Aber auch der Spenger Kader ist für die kommende Drittligasaison noch nicht komplett. So wird noch ein Linkshänder als Nachfolger von Sebastian Kopschek gesucht. Die Spur könnte diesbezüglich in die Niederlande führen. In einem Vorbereitungsspiel auf die jetzt beendete Saison traten die Spenger im August vergangenen Jahres gegen den Erstligisten Hellas den Haag an - und in dieser Partie machte ein Rückraumspieler der Niederländer mächtig Eindruck. Möglicherweise soll er demnächst zu einem Probetraining eingeladen werden. In der Gerüchteküche geht es dagegen weitaus prominenter zu. Im Kreis Minden-Lübbecke war mehrfach zu hören, dass Spenge sich die Dienste des 166-fachen Nationalspielers Christian Zeitz sichern werde. Der 37-Jährige wurde im Jahr 2007 mit der deutschen Auswahl Weltmeister und spielt derzeit beim THW Kiel. Mit dem Bundesligisten war er vor knapp einem Jahr auch in der ersten DHB-Pokalrunde zu Gast in Spenge. Dass er hier nun seine Zelte für längere Zeit aufschlagen wird, halten Kenner der Szene aber für unwahrscheinlich: Zum einen dürfte ein Engagement Zeitz' nur schwerzu finanzieren sein, zum anderen stammt er eigentlich aus dem Süden Deutschlands.

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