Die nächste Chance: Der Kanadier Killian Hutt (Mitte) hat einen Treffer für den Herforder EV auf dem Schläger. Auch wenn der nicht gelingt, gewannen die Ice Dragons im dritten Spiel des Playoffs-Viertelfinale dennoch sicher mit 7:1 gegen die Soester EG. - © Yvonne Gottschlich
Die nächste Chance: Der Kanadier Killian Hutt (Mitte) hat einen Treffer für den Herforder EV auf dem Schläger. Auch wenn der nicht gelingt, gewannen die Ice Dragons im dritten Spiel des Playoffs-Viertelfinale dennoch sicher mit 7:1 gegen die Soester EG. | © Yvonne Gottschlich

Herford Eishockey: Herforder EV zieht ins Playoff-Halbfinale ein

Die Ice Dragons stehen nach einem 7:1 gegen Soest im Halbfinale der Playoff-Runde. Nun warten sie noch auf ihren Gegner, der erstmals am kommenden Freitag in Herford zu Gast sein wird

Yvonne Gottschlich

Herford. Das war eine konzentrierte Leistung: Mit 7:1 (3:0, 2:1, 2:0) gewann der Herforder EV das dritte Viertelfinalspiel in der Playoff-Runde der Eishockey-Regionalliga gegen die Soester EG. Damit steht der HEV im Halbfinale und genoss gestern einen freien Sonntag. "Wir trainieren Dienstag und freuen uns auf das nächste Heimspiel am Freitag", sagte Trainer Jeff Job nach dem Spiel. "Der Gegner ist uns egal", meinte er. Der Trainer sah eine konzentriert spielende eigene Mannschaft, die seinen Plan bestens umsetzte. Dank zweier früher Treffer von Jan Linnenbrügger in der 4. und Benjamin Skinner in der 5. Minute hatten die Ice Dragons, unterstützt von mehr als 800 Zuschauern in der Eishalle "Im kleinen Felde", das Spiel voll im Griff. Die Gäste hatten gegen die stabile Defensive und den bestens aufgelegten Torhüter Kieren Vogel kaum einmal eigene Gelegenheiten. Der Angriffswirbel der Herforder war von den Börde-Indianern nicht zu verteidigen. Fabian Staudt legte in der 14. Minute das 3:0 nach. "Aber jeder weiß, wie schnell ein Drei-Tore-Vorsprung weg ist", mahnte Coach Job noch in der ersten Drittelpause. Nils Bohles Treffer zum 4:0 (22.) zu Beginn des zweiten Durchgangs war dann schon die Entscheidung, auch wenn Soest durch Felix Berger den Ehrentreffer erzielte (33.). Der HEV hielt das Tempo hoch und lief einen Angriff nach dem nächsten. Fabian Staudt (35., 55.) sowie Leon Nasebandt (58.) machten mit ihren Treffern die Überlegenheit deutlich. "War haben sehr stark gespielt und wenig Chancen zugelassen", war der Trainer schließlich mit dem einverstanden, was er gesehen hatte. Kapitän Fabian Staudt, der zum "Spieler der Serie" gewählt wurde, war "sehr zufrieden. Drei Siege aus drei Spielen - besser geht es nicht", lobte er sein Team. "Wir haben rechtzeitig den Schalter umgelegt", meinte der Stürmer zur Leistungssteigerung nach einer Schwächephase zum Ende der Hauptrunde. Tore: Tore: 1:0 (4.) Linnenbrügger, 2:0 (5.) Skinner, 3:0 (14.) Staudt, 4:0 (22.) Bohle, 4:1 (33.) Berger, 5:1 (35.) Staudt, 6:1 (55.) Staudt, 7:1 (58.) Nasebandt. Strafminuten: Herford 4 - Soest 10.

realisiert durch evolver group