Herford Beim Minihandball-Spielfest des VfL Herford gibt es keine Verlierer

Die Veranstaltung des VfL Herford zu Karneval bereitet auch in diesem Jahr wieder gut 140 Kindern viel Freude. Die Phantasie bei den Kostümen ist groß. Evi Westerwelle und Mats Wittland bekommen für ihre Verkleidung einen Preis

Ulrich Finkemeyer

Herford. Am Karnevalssamstag war es wieder soweit. Gut 140 junge Nachwuchshandballer im Alter von vier bis acht Jahren hatten drei Stunden lang eine Menge Spaß beim Karneval-Minihandball-Spielfest des VfL Herford im Friedrichs-Gymnasium. In teils wunderschönen Karnevalskostümen und bunten Vereinstrikots starteten zwölf Mannschaften aus dem Handballkreis Bielefeld-Herford pünktlich mit einem gemeinsamen Aufwärmen. Das war wahrlich ein buntes Gewusel auf den zwei Minihandball-Spielflächen und einer Bewegungsfläche voller dicker Matten im hinteren Drittel der Sporthalle. Zum zwölften Mal hatten die Initiatoren von der Jugendabteilung des VfL Herford und vom VfL-Förderverein "Handball-Herz" zum Spielfest aufgerufen und wieder kamen zwölf Mannschaften - vier Mini-Teams vom Veranstalter VfL, je eines von der TG Herford, JSG Lenzinghausen-Spenge, CVJM Rödinghausen, HT SF Senne sowie TuS Jöllenbeck I und II und auch eine Minihandball-Abordnung der TSV Altenhagen 03 und der Spvg. Heepen. "Erst ab der E-Jugend treten wir gemeinsam als TSG Altenhagen-Heepen auf", klärte Spielfest-Dauerbrenner Hans-Ulrich "Hatti" Starck auf. Zehn oder gar zwölf Mal, genau konnte es Hatti Starck nicht sagen, war der Jugendtrainer der TSG Altenhagen-Heepen bereits beim VfL-Spielfest dabei - und immer als königsblaues Musketier verkleidet. Überhaupt waren die vielen Kostüme der fünf- bis achtjährigen Jungen und Mädchen sehr einfallsreich. Zwei wurden nach drei Stunden handballerischem Gewusel am Ende ausgezeichnet: Evi Westerwelle vom VfL Herford und Mats Wittland von der JSG Lenzinghausen-Spenge erhielten als Präsent je eine bunte Kulturtasche, mit unter anderem Nagellack für Mädchen und Spider-Man-Duschgel für Jungen. In zwei Gruppen spielten jeweils sechs Teams über zehn Minuten im Modus "Jeder gegen Jeden". Somit hatte jede Mannschaft fünf Spiele. In den 30 Spielen der Vier- bis Achtjährigen wurden die Torerfolge bewusst nicht gezählt - somit waren alle beteiligten Kinder Gewinner. "Es sind wieder viele Wiederholer dabei. Und das Beste ist: Nicht eine Mannschaft hat abgesagt", sagte VfL-Handball-Jugendleiterin Kerstin Striehn zufrieden, "wir hätten sogar noch mehr einladen können. Doch leider reicht die Sportfläche nur für zwölf Mini-Mannschaften". So konnte Kerstin Striehn wie auch Hauptorganisator Robin Clemens das Spielfest zügig abwickeln und im großen Finale alle Kinder mit einer Medaille und je einem Päckchen "Capri-Sonne" beschenken. Und dann war da noch die Bewegungsfläche im hinteren Drittel der Halle, die alles bot, was die vielen Kinder in den zahlreichen Spielpausen brauchten: Klettern, Toben auf dicken Matten, Seile, Sprungbretter und vieles mehr. Hier waren wie immer die älteren Jugendlichen des VfL Herford gefordert, beim Aufbau ab 9.30 Uhr am Morgen, bei der Betreuung der "Tobenstationen", als Schiedsrichter der Spiele sowie später beim Abbau. Zudem waren die 1000 Lose der Tombola "auch diesmal wieder schnell ausverkauft", freute sich Robin Clemens.

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