Mit neuen Gesichtern in die neue Saison: Trainer Heiko Holtmann (l.) und sein Co Sebastian Cuhlmann (r.) begrüßen die Neuen (v.l.) Justus Aufderheide, Luca Werner und Philipp Holtmann. Vor allem auf Spielmacher Werner ruhen große Hoffnungen. - © Markus Voss
Mit neuen Gesichtern in die neue Saison: Trainer Heiko Holtmann (l.) und sein Co Sebastian Cuhlmann (r.) begrüßen die Neuen (v.l.) Justus Aufderheide, Luca Werner und Philipp Holtmann. Vor allem auf Spielmacher Werner ruhen große Hoffnungen. | © Markus Voss

Spenge Beim TuS Spenge werden die Weichen für die neue Saison gestellt

Handball-Oberliga: Neu sind Spielmacher Luca Werner sowie die Talente Justus Aufderheide und Philipp Holtmann

Markus Voss

Spenge. Der TuS Spenge hat die ersten Weichen für die neue Saison 2017/18 gestellt. Der Tabellenführer der Handball-Oberliga vermeldete am Donnerstagabend offiziell fünf Abgänge, drei Neuzugänge und mehrere Vertragsverlängerungen. Große Überraschungen blieben aus, waren die genannten Namen doch seit Tagen und Wochen durch die Gerüchteküche gewabert. Bleibt nur eine Frage: Wo spielen die Spenger in der kommenden Serie? Die wohl wichtigste Personalie: Trainer Heiko Holtmann und sein Co Sebastian Cuhlmann stehen beim TuS Spenge auch weiterhin in der sportlichen Verantwortung - beide haben ihre Zusage für die neue Saison gegeben. "Darüber freuen wir uns sehr", sagt der TuS-Vorsitzende Horst Brinkmann. Unterstützt werden die beiden von Jan Rüter, einem ehemaligen Spenger Spieler, der bereits seit gut einem halben Jahr als Athletiktrainer aktiv ist. Nicht mehr zusammenarbeiten wird das Trio ab Sommer mit Sebastian Reinsch (seit 2007 in Spenge), Sebastian Kopschek (2012) und Leon Prüßner (2017), die ihre Verträge zum Saisonende gekündigt haben. Zudem wird von Seiten des TuS der Vertrag von Justus Clausing (2014) nicht verlängert und bei Lasse Bracksiek (2014) die bestehende Option zur Vertragsbeendigung gezogen. Während Linksaußen Reinsch und der Halbrechte Kopschek wie erwartet bei Ligarivale TuS Bielefeld-Jöllenbeck anheuern werden, soll Linksaußen Leon Prüßner außer beim Drittligisten Longericher SC auch bei anderen Klubs im Gespräch sein. "Zumindest einen der beiden Linksaußen hätten wir natürlich gern behalten", sagt Brinkmann, "vor allem dass Reinsch nach elf Jahren geht tut weh." Auf der Habenseite zu verbuchen hat der TuS die Vertragsverlängerung von Kreisläufer Gordon Gräfe, Spielmacher Luca Werner, der vom Drittligisten Ahlener SG kommt, sowie die beiden Perspektivespieler Justus Aufderheide (19) und Philipp Holtmann (20), die bereits seit der E-Jugend beim TuS spielen und weiter an den Kader herangeführt werden sollen. "Kontakt zu Luca hatten wir schon vor zwei Jahren", sagt Coach Holtmann, "er ist ein hochinteressanter Mann, der sowohl sportlich als auch menschlich bestens zu uns passt." Das sieht auch der 26-jährige Student aus Bielefeld, der beim TBV Lemgo ausgebildet wurde und danach bei Lemgo II, Follo HK in der 1. norwegischen Liga, TSG A-H Bielefeld und zuletzt zwei Jahre in Ahlen gespielt hat, so: "Ich bin vom Spenger Konzept total überzeugt", sagt er. "Natürlich wollen wir, dass Luca auch in der neuen Saison in der 3. Liga spielt", so Holtmann. Unterschrieben hat Werner für beide Ligen. Apropos: Dass ein Tabellenführer und potenzieller Aufsteiger in diesen kalten Februar-Tagen nicht weiß, in welcher Liga er im Herbst spielen wird, ist normal. "Das macht die Kaderplanung nicht leicht", sagt Brinkmann. 13 Spieler sind für die neue Saison fix, es gibt Gespräche mit weiteren Kandidaten, unterm Strich plant der TuS mit einem 14er-Kader. "Steigen wir auf, brauchen wir noch einen Linksaußen und einen Halbrechten", sagt Holtmann, "am besten wäre einer, der beides spielen kann, doch das wird sehr schwer. In der Oberliga sind wir mit dem jetzigen Kader gut aufgestellt." Und der 2. Vorsitzende Gerhard de Boer versichert: "Sobald die Tendenz da ist, dass es nach oben geht, sind wir in der Lage uns gut zu verstärken."

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