Auch bei Regen unterwegs: Der Herforder Nachwuchsfahrer Marco Oberteicher. Foto: Yvonne Gottschlich - © Yvonne Gottschlich
Auch bei Regen unterwegs: Der Herforder Nachwuchsfahrer Marco Oberteicher. Foto: Yvonne Gottschlich | © Yvonne Gottschlich

Herford Zu Silvester geht’s durch Matsch

Radsport: In Herford werden die Gesamtsieger im Wettbewerb um den Deutschland-Cup ermittelt. Das sorgt für hochklassige Starterfelder

Dirk Kröger

Am letzten Tag des Jahres ist es wieder so weit: Schon am Vormitag des 31. Dezember stehen an der Gesamtschule Friedenstal die ersten Wettbewerbe an, wenn der RC Endspurt Herford dort sein Silvester-Querfeldeinrennen veranstaltet. Ab 9.30 Uhr stehen die Hobbyklassen auf dem Zeitplan, Höhepunkt ist ab 14.30 Uhr das Eliterennen der Männer. Das Wetter der vergangenen Tage sorgt dafür, dass beim ältesten Querfeldein-Rennen in Deutschland – heuer steht bereits die 58. Auflage an – viele Pfützen und noch mehr Sportler zu sehen sein werden, die ihre Rennmaschinen tragen, um die eine oder andere besonders schwere Matsch-Passage laufend zu bewältigen. „Die Strecke ist technisch anspruchsvoll“, sagt Volker Platz vom gastgebenden Verein und verweist auf den Kultfaktor: „Für viele Herforder ist es ein alter Brauch, sich beim Silvester-Cup mit Freunden zu treffen, dabei ein bisschen zu quatschen und eine Bratwurst zu essen.“ Auf der Strecke geht es indes um Einiges, denn das Herforder Rennen ist die Abschlussveranstaltung des Deutschland-Cups, danach steht der Gesamtsieger fest. Deswegen hat sich in den beiden Elite-Rennen, aber auch beim Nachwuchs ein hochklassiges Fahrerfeld angesagt. Der RC Endspurt Herford rechnet mit insgesamt rund 300 Teilnehmern.

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