Fabian Staudt und sein Herforder EV wollen zum Jahresabschluss unbedingt gewinnen. - © Yvonne Gottschlich
Fabian Staudt und sein Herforder EV wollen zum Jahresabschluss unbedingt gewinnen. | © Yvonne Gottschlich

Herford Herforder Ice Dragons können mit einem Sieg frühzeitig die Playoffs klarmachen

Eishockey-Regionalliga: Herforder EV empfängt zum Jahresabschluss die Dinslaken Kobras

Markus Voss

Herford. Noch einmal müssen die Spieler der Herforder EV in diesem Jahr aufs Eis – dann können auch sie Silvester feiern. Im Heimspiel der Eishockey-Regionaliga am heutigen Freitag, 20.30 Uhr, gegen die Dinslaken Kobras geht es vor allem darum, nach zuletzt drei Niederlagen aus vier Spielen die kleine Negativserie zu beenden. Und jährlich grüßt das Murmeltier, könnte man sagen: Schon vor einem Jahr, genauer am 30. Dezember, waren die Kobras zum letzten Spiel des Jahres nach Herford gereist. Seinerzeit siegten die Hausherren in einem stimmungsvollen Duell mit 5:2. 364 Tage später geht es für beide Teams um nicht gerade wenig. Während die Kobras als Sechster die theoretische Chance auf Platz vier oder fünf noch im Auge haben, wollen die Herforder als Zweiter den Abstand zum spielfreien Spitzenreiter Diez-Limburg auf einen Punkt verkürzen, um sich so lange wie möglich das Heimrecht in den Playoffs zu sichern. Nebenbei: Mit einem Sieg zum Jahresabschluss wären für den HEV die Playoffs auch rechnerisch endgültig gesichert. Doch das wird nicht einfach, haben die Gäste nach einem holprigen Saisonstart doch zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren. Schon beim letzten Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams Mitte November musste der HEV alles abrufen, um in einem engen Spiel auf eigenem Eis mit 4:2 zu gewinnen. Seitdem haben sich die Kobras noch einmal mit dem Kanadier James Essery verstärkt, der bisher im Schnitt zwei Punkte pro Spiel gesammelt hat. Auf ihn sowie Torjäger Michal Plichta muss der HEV besonders aufpassen

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