Herford Crossfahrer des RC Endspurt Herford bewältigen eine Doppelschicht

Herford. Die Querfeldeinfahrer des RC Endspurt Herford waren jetzt gleich doppelt im Einsatz. Zwei Wettbewerbe des Weser-Ems-Cups in Preußisch Oldendorf und in Rheine standen auf dem Programm. Die neu in den Cup aufgenommene recht anspruchsvolle Strecke in Preußisch Oldendorf ist eine Kombination aus Crossbahn, Gelände und Kartbahn. Wegen des schlechten Wetters unter der Woche waren Teile enorm matschig und tief, so dass alle Fahrer voll gefordert waren. Los ging es mit der U15 und dem Herforder Florian Wittmer. Er belegte in dieser Altersklasse den fünften Platz. Bei den Hobby-Kids wurde Connar Bohrenkämper Sechster. Simon Gerlitzki war in der Nachwuchsklasse erneut nicht zu schlagen und sicherte sich überlegen den Sieg. In der U17-Klasse waren wieder drei hoffnungsvolle Endspurt-Talente am Start. "Max Bökenkröger kam mit den Verhältnissen am besten zurecht", sagt Detlef Wittenbreder vom RCE. Kein Wunder also, dass er sich den Sieg holte. Kurz dahinter folgte Klubkollege Timo Gruszczynski auf dem zweiten Platz, während Ben Hagedorn Vierter wurde. Und bei den Junioren U19 fuhr in Philipp Gohla als Zweiter ein weiterer Herforder aufs Treppchen. Bei den Master-3-Fahrern (Senioren) belegte RCE-Vereinschef Dietmar Müller den zweiten Platz. Ole Schütt belegte hier Rang neun, während Thomas Gruszczynski in der Master-4-Klasse Fünfter wurde. Bei den Frauen war Johanna Müller ein weiteres Mal nicht zu stoppen. Der Lohn: Platz eins und der Tagessieg. Der für das Hamburger Stevens Racing Team startende Herforder Yannick Gruner entschied das Elite-Rennen der Männer deutlich für sich. Sylke Gruszczynski wurde bei den Hobby-Frauen Sechste. "Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse gab es also für die Herforder Fahrer viele tolle Ergebnisse", freute sich Detlef Wittenbreder. Einen Tag später in Rheine wurden außer dem Cup gleichzeitig die NRW-Landesmeisterschaften ausgetragen. "Auch diese Strecke im Wald hatte es in sich", so Wittenbreder, "durch den Schneeregen war der Waldboden an einigen Stellen enorm aufgeweicht und schwierig zu fahren." In der Nachwuchsklasse hatte sich Simon Gerlitzki gut erholt und siegte mit ordentlichem Vorsprung. Bei den U17 musste Janis Kommnick nur einen Fahrer ziehen lassen, so dass er auf Platz zwei fuhr. Max Bökenkröger wurde hier Vierter, Timo Gruszczynski Fünfter und Ben Hagedorn Sechster. In der Altersklasse U19 sicherte sich Henry Miller den dritten Platz, Philipp Gohla wurde hier Fünfter. Bei den Senioren kam Mirco Holz in der Masters-2-Klasse auf den sechsten Platz. Dietmar Müller wurde bei den Master 3 Vierter und Thomas Gruszczynski bei den Master 4 Achter. Ein weiteres Mal siegreich war Johanna Müller bei den Frauen - keine der Konkurrentinnen kam an sie heran. Auch der Herforder Yannick Gruner (Stevens Racing Team) triumphierte erneut bei den Elite-Fahrern. Bei den Hobby-Frau wurde Sylke Gruszczysnki am Ende Siebte. Für die Wertungen bei den Landesmeisterschaften bedeutete das folgendes: In der U17 wurde Janis Kommnick Vizemeister, Max Bökenkröger belegte Platz vier, Timo Gruszczynski Platz fünf und Ben Hagedorn Platz sechs. In der U19 wurde Henry Miller Dritter und Philipp Gohla Fünfter. Mirco Holz kam bei den Master 2 auf Platz vier. Ebenfalls Vizemeister wurde Dietmar Müller vor Thomas Gruszczynski als Dritter (beide Master 3). Dass Johanna Müller die Meisterschaft bei den Frauen feierte, verwundert bei ihrer Überlegenheit nicht. "Die Erfolge können sich sehen lassen", sagt Detlef Wittenbreder nicht ohne Stolz.

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