Der Kapitän faustet den Ball: Sinan Rübel und seine Kollegen vom TuS Spenge werden bei der U16-DM Elfter. - © Privat
Der Kapitän faustet den Ball: Sinan Rübel und seine Kollegen vom TuS Spenge werden bei der U16-DM Elfter. | © Privat

Hohenlockstedt/Spenge Faustball-Nachwuchs des TuS Spenge ist das elftbeste U16-Team in Deutschland

Nach einer positiv verlaufenen Vorrunde scheitert der Westfalenmeister knapp am Einzug ins Viertelfinale

Hohenlockstedt/Spenge. Die Nachwuchs-Faustballer des TuS Spenge haben bei den Deutschen Meisterschaften der U16-Jugend im schleswig-holsteinischen Hohenlockstedt eine ordentliche Visitenkarte abgegeben. Unter 24 Mannschaften belegte der amtierende Westfalenmeister am Ende den elften Platz. Mit insgesamt 48 Teams (24 weibliche, 24 männliche) stellten die Ende September/Anfang Oktober vom TSV LO LA Hohenlockstedt ausgerichteten U16-Titelkämpfe die größte Meisterschaft für Vereinsmannschaften im deutschen Faustball dar. Die Spenger Jungs hatten mit dem Westfalenmeistertitel in der Feldsaison das Ticket für den Höhepunkt der Saison gelöst. Etliche Nachwuchsteams von Bundesligisten waren im hohen Norden vertreten. In der Vorrunde traf der TuS Spenge auf Mannschaften aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Bayern und Baden. Nach 2:0-Siegen gegen den TV Waibstadt (Baden; 11:8, 11:9), den VfL Kellinghusen (Schleswig-Holstein; 11:7, 11:5) und den SSV BW Gersdorf (Sachsen; 11:8, 11:4) sowie einem 1:1-Unentschieden gegen den TuS Empelde (Niedersachsen; 11:6, 11:13) und einer Niederlage gegen den TV Eibach (Bayern; 9:11,12:14) beendete der TuS die Vorrundengruppe C als Dritter. "Damit war das Ticket für die 'Top 12' am Finalsonntag gelöst", sagt TuS-Trainerin Irina Gaertner. Doch dieser Tag begann nicht nach den Vorstellungen der Spenger. Bei nassem Rasen starteten die Westfalen unsicher ins Qualifikationsspiel um das Viertelfinale gegen den TuS Wickrath (Rheinland). "Immer wieder mussten unsere Jungs die platzierten Schläge des Gegners verloren geben", sagt Irina Gaertner. Und so gab es nach einem klaren ersten Satz (4:11) und einem knappen zweiten Durchgang (12:14) eine 0:2-Pleite. Der Traum vom Weiterkommen war damit geplatzt. Statt dessen hieß nun die Devise, das bestmögliche Ergebnis aus den Platzierungsspielen um die Ränge neun bis zwölf herauszuholen. Das Match gegen den Leichlinger TV (Rheinland) begann denn auch erfolgversprechender. Mit dem Schwung aus dem guten zweiten Satz des vorhergehenden Spiels gingen die Spenger nach einem 12:10 mit 1:0 Sätzen in Führung. Zwei enge und spannende Sätze folgten - die allerdings mit 9:11 und 9:11 verloren gingen. "Jetzt war noch Platz elf drin - und den wollten wir unbedingt haben" sagt Teamkapitän Sinan Rübel. Aber: "Mit dem Ahlhorner SV, dessen Herren in der Bundesliga spielen, hatten wir einen harten Brocken vor uns." Doch die Spenger gaben alles, kämpften bis zum Schluss und überzeugten mit einem 11:7- und 14:12-Zweisatzsieg. Damit war der elfte Platz sicher. TuS Spenge: Jasper Niebuhr, Merlin Niebuhr, Matti Ehren, Sinan Rübel, Florian Upmeier, Tim Vollmer, Darren Venning.

realisiert durch evolver group