Abgehoben: Spenges Linksaußen Leon Prüßner erzielt einen Treffer für seine Mannschaft in Gladbeck, wo es ein Unentschieden gab. Das wär für den TuS am Samstag im Heimspiel nicht genug. - © Frank Niedertubbesing
Abgehoben: Spenges Linksaußen Leon Prüßner erzielt einen Treffer für seine Mannschaft in Gladbeck, wo es ein Unentschieden gab. Das wär für den TuS am Samstag im Heimspiel nicht genug. | © Frank Niedertubbesing

Spenge Spenger Handballer stehen am Samstag vor Heimspiel

Dirk Kröger

Spenge. Zwei Punkte hinkt Handball-Oberligist TuS Spenge nach Meinung seines Trainers Heiko Holtmann den eigenen Erwartungen hinterher. Da zählt am Samstag, wenn ab 19.15 Uhr Lit Tribe Germania seine Visitenkarte im Kreis Herford abgibt, für seine Schützlinge nur ein Sieg. "In eigener Halle müssen wir sowieso gewinnen. Und wir müssen jetzt auch mal ein Spiel 'raushauen, das fürs Selbstvertrauen gut ist", sagt Holtmann. Allerdings weiß er auch um die Schwere der Aufgabe, denn der Gast aus Nordhemmern erlebte einen sehr guten Start in die Saison, landete drei Siege und verlor nur einmal - in Altenhagen. "Und da war für die auch mehr drin", erklärte Holtmann, der den Gegner seines Teams als sehr kampfstarke und sehr schnell spielende Mannschaft einstuft. Mit Julian Knickmeier wurde in der Sommerpause ein Rückraumspieler von GWD Minden geholt, ansonsten blieb das Team zusammen. Und da wird es für die Spenger schwer genug werden, endlich einmal einen überzeugenden Sieg zu landen. Wichtig ist natürlich, dass sich die Gastgeber wenige Fehler leisten, dass sie ihre Angriffe ausspielen, bis sich eine echte Torchance ergibt. "Die bestrafen jeden Fehler recht schnell", weiß Holtmann über den Gegner, der im Normalfall mit einer sehr aggressiv arbeitenden 6:0-Deckung antritt. Welche Abwehrvariante Spenge dem entgegen setzen wird, will der Trainer noch offen lassen. "Wir haben in Gladbeck mit einer 3:2:1-Deckung angefangen, das klappte gut. Aber später haben wir auf 6:0 umgestellt, und auch da standen wir sicher", sagt er. In personeller Hinsicht wird es beim Tabellensiebten voraussichtlich gegenüber dem jüngsten 25:25 in Gladbeck keine Veränderungen geben, auch wenn Nils van Zütphen in der Woche unter einer Erkältung litt und deswegen nur eingeschränkt trainieren konnte. Ein Einsatz Justus Clausings, der langsam nach seiner Fingerverletzung wieder ins Training einsteigt, ist zudem noch kein Thema. Und Marcel Ortjohann soll zunächst Spielpraxis in der 2. Mannschaft sammeln. Egal wer spielt: Spenge braucht ein Tor mehr als der Gegner.

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