Hatten viel Spaß: Die Teilnehmer am Kids Race freuten sich nach ihrem Duathlon im Sportpark Waldfrieden auch über die Urkunden, die ihre Leistungen dokumentieren. - © Yvonne Gottschlich
Hatten viel Spaß: Die Teilnehmer am Kids Race freuten sich nach ihrem Duathlon im Sportpark Waldfrieden auch über die Urkunden, die ihre Leistungen dokumentieren. | © Yvonne Gottschlich

Herford Die Kinder haben beim Herforder Duathlon besonders viel Spaß

Yvonne Gottschlich

Herford. "Besser konnte der Saisonabschluss nicht laufen", freute sich Jasmin Brammert nach dem Race of the Tops beim 13. Duathlon des RC Endspurt Herford im Sportpark Waldfrieden. Die Siegerin vom gastgebenden Verein kam mit fünf Minuten Vorsprung ins Ziel. Die "Endspurtler" hatten den Sportpark Waldfrieden für die 13. Auflage des Duathlon besonders hergerichtet. "Leider sind es nicht mal 100 Starter geworden", erklärte Ines Platz, die für die Organisation zuständig war. "Das Wetter beim Wettkampf passte. Leider hat es heute früh geregnet, das hat sicher einige vom Start abgehalten", meinte sie. "Viele waren auch im Münster beim Radrennen", glaubt Detlef Wittenbreder vom Orga-Team. Doch die Sportler hatten sichtlich Spaß und genossen die familiäre Atmosphäre an der Strecke und im Wettkampf. Darunter waren auch Aktive aus Oelde, Wuppertal und Dortmund. Besonders die Kinder gaben zum Auftakt alles und wurden später mit Geschenken bei der Siegerehrung belohnt. Doch auch bei den Erwachsenen gab es Einige, die sich erstmals im Duathlon ausprobierten. "Die Anfrage ist Anfang der Saison immer viel größer und es gibt kaum Veranstaltungen dieser Art", erklärte Wittenbreder. "Wir sind aber mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden, die Stimmung ist super und dank der vielen Helfer ist es für alle sehr entspannt", sagte Ines Platz. Sie lobte das große Engagement der Jungendfahrer. Besonders die Atmosphäre schätzen die Sportler am Herforder Wettkampf. "Ich hatte super Unterstützung von den Zuschauern. Es war wirklich ein tolles Miteinander und für die ganze Familie ein Riesenspaß", freute sich Siegerin Brammert nach dem Rennen über fünf Kilometer Laufen, 20 Kilometer Rad fahren und noch einmal fünf Kilometer Laufen. Die Hiddenhauserin kam nach 1:16,29 Stunden im Ziel an. Das Rennen der Herren war deutlich spannender: Nach dem ersten Laufteil führte Nils Nolte (Bad Oeynhausen), nach der Radeinheit hatte Dirk Strothmann (LC Solbad Ravensberg) die Spitze übernommen. Nolte setzte sich auf der zweiten Laufstrecke dann ganz knapp durch. Die Uhr stoppte für ihn bei 1:06,01 Stunden, Strothmann folgte nur sechs Sekunden später. Der Sieger war stolz: "Ich hätte niemals damit gerechnet, hier heute gewinnen zu können. Letztes Jahr war ich Sechster und auch dieses Mal hatten sich wieder die ganz großen Kaliber angemeldet. Dirk Strothmann hat mich kurz vor Ende der Radstrecke überholt und mir das Leben richtig schwer gemacht, ich bin ihn beim abschließenden Lauf einfach nicht losgeworden. Die umkämpften Rennen mit ein paar Führungswechseln sind aber immer noch die schönsten - das hat Spaß gemacht!" Jetzt beginnt beim RC Endspurt die "heiße" Phase der Vorbereitung zum Lauf um die Wälle am Sonntag, 15. Oktober.

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