Herforderin erreicht Ziel beim Ironman

Triathlon: Brammert mit den weltbesten Konkurrentinnen in Chattanooga am Start

Chattanooga Jasmin Brammert, schnellste Herforder Triathletin, überstand die Weltmeisterschaft „Ironman 70.3“ im amerikanischen Chattanooga (Tennessee). Unter den knapp 1.500 weltbesten Triathletinnen landete sie mit einer Zeit von 5:39 Stunden auf Platz 125 in ihrer Altersklasse und in der Gesamtwertung auf Rang 610. Der Startschuss fiel für die Herforderin schon 7.45 Uhr am Morgen. Bei einem rollenden Start, bei dem alle fünf Sekunden sechs Athleten ins Wasser gelassen werden, sprangen die ins feuchte Nass und mussten 1,9 Kilometer gegen die Strömung den Tennessee River hinauf schwimmen. Nach kräfteraubenden 40 Minuten Schwimmen für Brammert ging es auf die 90 Kilometer lange Radstrecke. Auf die Triathletinnen warteten dabei steile Rampen, ein langer Anstieg und auf dem Weg zurück ein kräftiger Gegenwind. Der wilde Ritt mit 1.100 Höhenmetern wurde für die Athletinnen zur echten Herausforderung. Brammert war nach drei Stunden froh, dass sie heile und ohne Sturz auf die Laufstrecke konnte. 21,1 Kilometer mit 300 Höhenmetern wurden für Athletinnen aber auch nicht einfacher. Die Herforderin strahlte aber dabei nur: „Ich habe diesen Lauf einfach nur genossen! Die Weltmeisterschaft ist etwas Einzigartiges und ich habe hierfür hart gekämpft. Ich wollte nicht mit einem Tunnelblick die Weltmeisterschaft finishen!“, erklärte sie späer. Nach 1:49 Stunden auf der Laufstrecke durfte sie bejubelt werden und ins Ziel einlaufen. „Das war Gänsehaut pur. Ich bin stolz, dass ich dabei sein durfte. Es war ein schwerer Kurs, das zeigt auch die Zeit bei uns Athleten. Dafür bin ich noch glücklicher, dass ich so gut abgeschnitten habe. Ich bin gerade der glücklichste Mensch“, erklärte die Athletin des RC Endspurt Herford mit einem Strahlen im Gesicht.

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