Der Nachwuchs steht im Mittelpunkt: Laura Sophie und Lasse Jasper Wiens werden von der Kreis- und der Vereins-Standarte des RV „von Bismarck" Exter eingerahmt, die die Vereins-Jugendwartinnen Theresa Husemann (l.) und Victoria Bohlmeier festhalten. Mit ihnen freuen sich der 2. Geschäftsführer Sascha Wiens (v. l.), Bernd Sielemann als Vertreter der Sparkasse, Geschäftsführer Reinhard Tiemann, der Vereinsvorsitzende Hans Herbert Obermowe, der Kreisvorsitzende Jobst-Hermann Schnasse, Küchenfee Brigitte Losch, Andreas Obernolte als Vertreter der Volksbank, Kassenwartin Elke Pohl und Platzwart Gerd Meier auf die bevorstehenden Reitertage. - © Dirk Kröger
Der Nachwuchs steht im Mittelpunkt: Laura Sophie und Lasse Jasper Wiens werden von der Kreis- und der Vereins-Standarte des RV „von Bismarck" Exter eingerahmt, die die Vereins-Jugendwartinnen Theresa Husemann (l.) und Victoria Bohlmeier festhalten. Mit ihnen freuen sich der 2. Geschäftsführer Sascha Wiens (v. l.), Bernd Sielemann als Vertreter der Sparkasse, Geschäftsführer Reinhard Tiemann, der Vereinsvorsitzende Hans Herbert Obermowe, der Kreisvorsitzende Jobst-Hermann Schnasse, Küchenfee Brigitte Losch, Andreas Obernolte als Vertreter der Volksbank, Kassenwartin Elke Pohl und Platzwart Gerd Meier auf die bevorstehenden Reitertage. | © Dirk Kröger

Vlotho Reiterverein Exter freut sich auf sein Sommerturnier

Das Nennungsergebnis mutet fast schon sensationell an. Auch Markus Brinkmann hat genannt

Dirk Kröger

Vlotho. Wer den Vorsitzenden des Reitvereins „von Bismarck" Exter, Hans-Herbert Obermowe, kennt, der weiß schon vor dem am kommenden Wochenende anstehenden Sommer-Reitturnier des Vereins, wie dessen erster Mann die drei Tage ankündigt. Und das tut er auch dieses Mal. „Alles super", lässt sich das kurz zusammenfassen. Und damit ist in Exter eigentlich alles wie immer. Das aber womöglich zum letzten Mal, denn eine grundlegende Änderung steht bevor: Aus dem optisch ansprechenden Rasen-Springplatz soll demnächst ein Sandplatz werden. „Die Reiter wollen das so", weiß Obermowe. Vielleicht hätte Exter schon längst einen Sandplatz, wenn der nicht so schwer zu finanzieren wäre. „Wir müssen den zum Beispiel täglich wässern", weiß der Vereinsvorsitzende, „und das wird richtig teuer." Möglicherweise aber wird diesbezüglich schon bald für Abhilfe gesorgt, denn die „von Bismarcker" beantragten bei der Stadt Vlotho eine Probe-Bohrung, um anschließend womöglich einen Brunnen zu bauen. „Und wenn wir den Platz dann mit eigenem Wasser bearbeiten könnten, würde alles viel leichter", erklärt Obermowe. Am kommenden Wochenende wird indes auch nicht alles leicht, denn die Exteraner haben einen ungemein aufwändigen organisatorischen Aufwand zu betreiben. Insgesamt ging sage und schreibe 1.588 Nennungen für das Turnier ein, 533 Reiter wollen 1.204 Pferde an den Start bringen. „Voriges Jahr war das Nennungsergebnis nicht ganz so toll", blickt Obermowe zurück, um dann in alte Strickmuster zu verfallen: „Dieses Jahr ist es super, so viele hatten wir hier in den vergangenen Jahren selten." Was den Vereins-Boss besonders freut: „Gerade für die schweren Prüfungen gab es viele Nennungen, so werden im Großen Preis wohl 40 Reiter an den Start gehen." Zu ihnen gehört übrigens auch Markus Brinkmann (Herford), der zur Zeit beste Reiter des Kreises. Er wird „Pikeur Quickfire" satteln, sein zur Zeit bestes Pferd, nachdem sich „Pikeur Dylon" wie berichtet verletzte und vorerst pausieren muss. Wie Markus Brinkmann gehört Jobst-Hermann Schnasse dem RV „von Lützow" Herford an. In Exter aber ist er in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisreiterverbandes. „Der Verein hier leistet tolle Arbeit", lobt der Mann. Was ihm besonders gefällt: In Exter werden Dressur- und Springprüfungen bis zur Klasse S angeboten. Das ist heutzutage eher selten. Gastgeber hat die Kreisstandarte 
zu verteidigen Im Mittelpunkt des Exteraner Turniers stehen neben den vielen Prüfungen für die Reiter aus der Region die Kreismeisterschaften im Nachwuchsbereich. Der gastgebende Verein hat dabei die Kreisstandarte zu verteidigen. „Die haben wir ja schon seit einigen Jahren hier in Exter", sagt Obermowe, der entsprechend von einem erneuten Erfolg des Exteraner Nachwuchses ausgeht, während er sich nicht sicher ist, ob auch der Dressurpokal wieder nach Exter geht. „Da sind wir momentan nicht ganz so gut besetzt", weiß der Mann. Traditionell wird das Turnier am kommenden Freitag eröffnet. Schon ab 8.30 Uhr stehen Spring- und Dressurpferdeprüfungen in der Zeiteinteilung. Am Samstag beginnen dann die Wettkämpfe um die Jugend-Kreismeisterschaftin A-Springen und A- Dressur. Einen besonderen Höhepunkt gibt es am späten Abend, wenn ab 19.15 Uhr eine Punktespringprüfung der Klasse S* mit Joker ausgeritten wird. Am Sonntag werden die Prüfungen zur Jugend-Kreismeisterschaft mit Stilspringen der Klasse A und L sowie mit A- und L-Dressur fortgesetzt. Freunde des Dressursports sollten spätestens 13.15 Uhr in Exter sein, wenn ein S*-Prüfung mit 49 (!) Nennungen ausgeritten wird. Unbestrittener Höhepunkt aber ist ab 16 Uhr das S*-Springen mit Stechen um den Großen Preis der Herforder Brauerei. Also: Alles so wie immer. Womöglich aber wird eben auch der Große Preis zum letzten Mal auf dem satten Grün in Exter ausgeritten. Wenn das erst einmal durch Sand ersetzt ist, könnte das Nennungsergebnis noch gesteigert werden.

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