Linke Klebe: Spenges Sebastian Kopschek steigt hoch und wirft aus dem Rückraum über den Ex-Spenger Marco Büschenfeld hinweg aufs Mennighüffener Tor. Links sperrt TuS-Kreisläufer Gordon Gräfe den Weg frei, rechts Arne Halstenberg vom VfL (Nr. 18). - © Maximilian Harre
Linke Klebe: Spenges Sebastian Kopschek steigt hoch und wirft aus dem Rückraum über den Ex-Spenger Marco Büschenfeld hinweg aufs Mennighüffener Tor. Links sperrt TuS-Kreisläufer Gordon Gräfe den Weg frei, rechts Arne Halstenberg vom VfL (Nr. 18). | © Maximilian Harre

Spenge System der Spenger Handballer gegen Mennighüffen erfolgreich

Beim 29:24-Sieg des TuS Spenge gegen den VfL Mennighüffen prallen zwei komplett unterschiedliche Philosophien aufeinander

Spenge. Es war eine charakteristische Szene: Gerade hatte der VfL Mennighüffen einen systematisch ausgespielten Angriff mit einem Tor abgeschlossen und der Hallensprecher just sein Mikrofon eingeschaltet, um Arne Kröger als Torschützen des 5:8-Zwischenstandes zu verkünden, da klingelte es auch schon auf der Gegenseite und Fabian Breuer erhöhte für den TuS Spenge auf 9:5. Vielleicht fünf Sekunden lagen zwischen diesen beiden Torwürfen in der 15. Minute, fünf Sekunden, in denen die Zuschauer auf der voll besetzten Tribüne kaum Zeit hatten, ihre Blickrichtung zu ändern. Das Spiel der Handball-Oberliga zwischen dem TuS Spenge und dem VfL Mennighüffen, das der favorisierte Gastgeber nach 60 Minuten verdient mit 29:24 (13:12) gewann, lebte weniger von einer im Vorfeld womöglich erwarteten intensiven Derby-Atmosphäre denn vom Kampf der Systeme...

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