Rödinghausen Arbeitssieg bringt dem CVJM Rödinghausen Rang vier

Handball-Verbandsliga: CVJM Rödinghausen entscheidet Kampfspiel gegen TSV Hahlen mit 30:28 für sich. Lukas Reese erzielt sieben Treffer und ist drittbester Schütze der Liga

Ulrich Finkemeyer

Rödinghausen. Mit ihren letzten Aufgeboten traten sich der CVJM Rödinghausen und der TSV Hahlen im letzten Saisonspiel der Handball-Verbandsliga gegenüber, am Ende siegte der CVJM 30:28 (14:16.). Die Gäste waren aufgrund vieler Verletzungen gar mit nur acht Feldspielern angereist. Doch der dünn besetzte Gast überraschte in der ersten Halbzeit den CVJM mit einer offensiven Deckung, sowie mit fünf konsequenten Abschlüssen von Jan Rodenberg, vornehmlich aus der Distanz, bei der Rödinghausens Torhüter Tristan Kreft zunächst nicht immer gut aussah, aber auch das Block-Verhalten der 6:0-Abwehr des CVJM zu wünschen übrig ließ. Nicht unverdient führte der Gast von 4:3 (9.) über 10:8 (22.), nach 10:10 und 14:14 (28.) mit 16:14 fast immer in der ersten Halbzeit. „Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden", sagte CVJM-Trainer Pascal Vette, „und erst in der zweiten Halbzeit eine vernünftige Phase gehabt". Und die führte, nach dem 14:17 für Hahlen in der 34. Minute, fünf Minuten darauf zur 20:17-Wende für Rödinghausen und zu Hahlens zweiter Auszeit. Der Gast ließ sich nicht abschütteln und blieb nach dem 20:20-Ausgleich durch Luca Höltkemeier auf Augenhöhe mit dem CVJM, der zwar nach Maurice Götschs erneutem Führungstreffer (21:20) keinen Gleichstand mehr zuließ, aber bis zum Schluss hart kämpfen musste. Erst nach mehreren Großtaten des jetzt verbesserten Kreft im Tor hatten die Hausherren sich auf 29:27 vorgearbeitet. Als dann Höltkemeier frei aus der Distanz den 28. Treffer für Hahlen erzielen konnte, Tjorven Wiese in aussichtsreicher Position über Kreft hinweg und über die Latte verzog, und als auf der anderen Seite der technische Fehler von Götsch und die folgende Zeitstrafe keine negativen Folgen für den CVJM hatte, war der Weg frei für Cilian Krenz und das siegbringendem 30:28. „Wir haben vorne insgesamt 14 Fehlwürfe gehabt und hinten nicht immer gut geblockt. Da machte sich das Fehlen von Spezialist Johannes Maschmann besonders bemerkbar", sagte Vette und freute sich dennoch über den etwas glücklichen Ausgang des letzten Saisonspieles, der Rödinghausen bei gleichzeitiger Niederlage von TV Emsdetten II gegen den SuS Oberaden, noch auf Tabellenplatz vier aufsteigen lässt. „Ein gutes Ende für uns", sagte der Trainer des CVJM Rödinghausen zu diesem Abschluss.

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