Die besten Kostüme: Die Läuferinnen und Läufer des Trial Teams OWL hatten sich unter anderem als Kleopatra, Asterix, Obelix oder Methusalix verkleidet auf die Strecke gemacht und bekamen dafür einen Sonderpreis. - © Noah Wedel
Die besten Kostüme: Die Läuferinnen und Läufer des Trial Teams OWL hatten sich unter anderem als Kleopatra, Asterix, Obelix oder Methusalix verkleidet auf die Strecke gemacht und bekamen dafür einen Sonderpreis. | © Noah Wedel

Rödinghausen 528 Teilnehmer beim 18. Silvesterlauf in Rödinghausen

Die verschiedenen Verkleidungen der Läufer standen wie immer unter besonderer Beobachtung

Noah Wedel

Rödinghausen. Die Königin Kleopatra läuft zusammen mit Asterix und Obelix los, ihnen folgen Piraten, Geister und andere verkleidete Läufer, die teils auch mit ihrem Hund die Strecke bestreiten. "Es ist mittlerweile zu einem Treffen geworden", hieß es am Rande des 18. Silvesterlaufs, den der CVJM Rödinghausen am letzten Tag des Jahres 2017 ausrichtete. Was damit gemeint war, erfuhr man wenig später an der Futterwiese bei der Bierener Kirche. Viele Lauffreudige versammelten sich vor - und natürlich auch nach - dem Lauf, und unterhielten sich an der Wiese am Wald des Wiehengebirges. Der 5,5 Kilometer lange Rundweg führte die Läufer wahlweise ein- beziehungsweise zweimal durch den Wald mit einigen anspruchsvollen Steigungen und Gefällen. Durch den morgendlichen Regen waren die Bedingungen trotz der zehn Grad Außentemperatur nicht optimal. Denn Matsch und rutschige Stellen sorgten für schlechten Untergrund, dennoch fiel der sportliche Jahresabschluss natürlich nicht ganz ins Wasser. "Man sieht den Läufern den Spaß und die Freude an, ein letztes Mal im Jahr laufen zu können", sagte Markus Kellermeyer zu den 528 Laufenden, im Vorfeld waren 600 Startnummern vergeben worden. Der Chef-Organisator des CVJM Rödinghausen blickt auf einige Silvesterläufe zurück, vergleichsweise starteten im Jahr 2009 noch 160 Teilnehmer. Diesmal gewann Niklas Eikmeier (TG Ennigloh) mit einer Zeit unter 46 Minuten die elf Kilometer lange Strecke, nachdem er im vergangenen Jahr die Jugendwertung gewonnen hatte. Jasmin Brammert (RC Endspurt Herford) brauchte für die beiden Runden rund fünf Minuten länger und gewann zum dritten Mal den Lauf auf der Frauenseite. "Der Beginn war zunächst schwer, ich habe aber noch die Kurve bekommen", lachte sie nach der Siegerehrung. Der 16-jährige Arved Gronau schaffte es in der Schülerwertung auf den ersten Platz und war sogar schneller als der Gewinner der Männer über die 5,5 Kilometer. Alle Gewinner der Jugendstaffelungen oder des Walkings erhielten neben einer Urkunde auch eine CVJM-Wurst und andere Sachpreise. Prämiert wurden daneben auch wieder die einfallsreichsten Kostüme. Diese Disziplin gewannen die als Asterix, Obelix, Kleopatra und so weiter verkleideten Aktiven vom Trail Team OWL. Die 50 Helfer des CVJM oder des Deutschen Roten Kreuzes hatten auch abseits des Leistens von Erster Hilfe gut zu tun. Die Ausgabe von Heißgetränken oder Essen, Streckenposten oder die Zeitnahme erforderten helfende Hände: "Mich freut das Engagement der Helfer und das alles gut geklappt und es keine größeren Verletzungen gegeben hat. Aber auch von der Gemeinde haben wir mit den Hütten viel Hilfe bekommen, gerade weil die Schwierigkeit vor Ort besteht, dass wir auf Notstrom zurückgreifen müssen", freute sich Kellermeyer, der sich auch bei den Sponsoren und Spendern bedankte, die damit den Lauf und die Jugendarbeit von Rödinghausens Handballern unterstützten. Dass der Lauf auch am kommenden Silvestertag erneut stattfinden wird, dürfte kaum in Frage stehen. Im Internet gibt es unter www.my2.raceresult.com die Möglichkeit, sich die Ergebnisse aller Teilnehmer in den jeweiligen Wertungen anzuschauen und sich Urkunden auszudrucken.

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