Abgezogen: Tom-Niklas Koch (Mitte) setzt sich gegen Justus Aufderheide durch und erzielt einen seiner acht Treffer für die SG Bünde-Dünne II beim 23:29 gegen TuS Spenge II. - © Ulrich Finkemeyer
Abgezogen: Tom-Niklas Koch (Mitte) setzt sich gegen Justus Aufderheide durch und erzielt einen seiner acht Treffer für die SG Bünde-Dünne II beim 23:29 gegen TuS Spenge II. | © Ulrich Finkemeyer

Bünde SG Bünde-Dünne hat gegen den TuS Spenge II nicht den Hauch einer Chance

Handball-Landesliga: Die SG Bünde-Dünne verliert daheim gegen den TuS Spenge II mit 23:29

Ulrich Finkemeyer

Bünde. Beim 23:29 (10:17) Im Kreisderby mit dem TuS Spenge II konnte die SG Bünde-Dünne in heimischer Halle nur 13 Minuten einigermaßen mithalten. Nach Sven Pohlmanns Anschlusstreffer zum 6:7, legten die jungen Spenger jegliche Scheu vor der Bünde-Dünner Routine ab und zogen vorentscheidend über 10:6 (16.) auf 17:10 zur Halbzeit davon. Dieser Rückstand wuchs noch auf neun Treffer an (13:22, 39.), ehe Pohlmann, Nico Mailänder und Tom-Niklas Koch mit ihren Treffern zum 17:22 eine kleine Ergebnis-Korrektur vornehmen konnten. Am Sieg der Gäste konnte aber nicht mehr gerüttelt werden. "Dazu waren die jungen Spenger zu schnell für uns", musste SGBD-Trainerin Andrea Nobbe einräumen. Allein Max Mühlenweg sorgte mit insgesamt elf Distanz- und Durchbruchwürfen für klare Verhältnisse für den Tabellenvierten TuS Spenge II. Auf Gastgeberseite konnte lediglich Rückraumspieler Tom-Niklas Koch mit acht Treffern gegenhalten. Trainerin Nobbe versuchte es mit verschiedenen Abwehrsystemen, vor allem beim Überzahlspiel. Doch nichts konnte an diesem Tag die "jungen Wilden" aus Spenge stoppen. Die SGBD leistete auch mit etlichen "Stockfehlern" im Spielaufbau dem miserablen Halbzeitstand Vorschub. "Mir fehlte da die ordnende Hand eines Stefan Listing in Angriffsmitte", bedauerte Nobbe. Der erfahrene Spielmacher war aus privaten Gründen nicht dabei. "Spenge war einfach gut - zu gut für unseren reduzierten Kader", sagte Nobbe anerkennend. SG Bünde-Dünne: Michalik, Groß; Ebert (1), Peter (1), Voigt, Mailänder (6), Richter (3), Stallmann, Koch (8), Pohlmann (4), Möllering, Ahrend, Wittemeier.

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