Strahlende Gesichter: Die Siegerinnen und Sieger in den verschiedenen Altersklassen. - © Maurice Arndt
Strahlende Gesichter: Die Siegerinnen und Sieger in den verschiedenen Altersklassen. | © Maurice Arndt

Bünde Junge Seilspringer beweisen ihr Können

Rope Skipping: Die TG Ennigloh richtet zum ersten Mal einen Einsteiger-Wettkampf ausgerichtet

Maurice Arndt

Bünde. Richtig voll war die Siegfried-Moning-Halle: Junge Rope-Skipper aus sechs Vereine waren beim Einsteiger-Wettkampf teil, den die TG Ennigloh zum ersten Mal ausrichtete. Turnierorganisatorin Katja Lohse war mit der Umsetzung voll zufrieden: „Die Halle war den ganzen Tag gut gefüllt“, sagte sie im Rückblick auf das fünf Stunden dauernde Programm. Zunächst begann der Wettkampftag mit den verschiedenen Altersklassen in drei sogenannten „Speed-Disziplinen“. Dabei kommt es vor allem auf die Schnelligkeit der Springer an. „Wer innerhalb von zum Beispiel 30 Sekunden die meisten Sprünge schafft, bekommt die meisten Punkte“, erklärte Lohse. Die drei verschiedenen Geschwindigkeits-Disziplinen unterscheiden sich in der verfügbaren Zeit und der Art der Sprünge, die vorgeführt werden. Damit am Ende möglichst genau gesagt werden kann, wer wie viele Sprünge ge-macht hat, gibt es drei Wettkampfrichter. „Alle haben ei-nen Klicker und am Ende wird der Mittelwert bestimmt.“ Die Pflicht-Kür schloss sich dem an. Dabei mussten die Springer unter Beweis stellen, dass sie alle vorgegebenen Sprünge sauber ausführen können. „Jeder sauber ausgeführte Sprung gibt wieder eine gewisse Punktzahl – nur wer alle Sprünge sauber ausführt, kann die Maximalpunktzahl erreichen“, erläuterte die Turnierorganisatorin. Dazu gibt es klare Richtlinien, wie ein guter Sprung aussieht. „Die Wettkampfrichter haben da nur einen kleinen Ermessensspielraum, damit alles fair zu geht“, sagte Lohse. Viele der Wettkampfrichter vor Ort nahmen ihre erste Prüfung ab. „Das ist heute quasi die praktische Prüfung, mit der die Wettkampfrichter ihre Ausbildung nun erfolgreich abgeschlossen haben“, freute sich Marina Hentschel vom Westfälischen Turner-Bund (WTB). Sie konnte neun geprüften Richtern deshalb eine Urkunde übergeben. Der ausgerichtete Einsteiger-Wettkampf ist die unterste Stufe der WTB-Wettkämpfe. Deshalb darf man ihn auch nur ein Mal springen. Danach ist man allerdings zum Springen weiterer Wettkämpfe in höheren Klassen qualifiziert. Unabhängig davon wurde auch um den „All-Over-Pokal“ gesprungen. Dieser Wander-Pokal ist nicht nach Alter und Geschlecht aufgeteilt. Alle Springer des Turniertages konnten an diesem Wettkampf teilnehmen. Die Sieger: ´?All-Over Pokal: Jonas Witte, Miriam Schulz, Hanna Lohse. ´?Altersklasse III: Bente Ahrens, Johanna Schmidt, Anna Wienecke. ´?Altersklasse IV: Lana Bittrich, Frauke Ahrens, Pauline Klein. ´?Altersklasse V (männlich): Alexander Milz, Fabian Hoffmann. ´?Altersklasse V (weiblich): Klara Tepaße, Arianna Capello.

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