Bergkamen HSG Spradow kassiert in Oberaden erste Niederlage seit Ende September

Handball-Verbandsliga: Spradow unterliegt beim Tabellennachbarn SuS Oberaden mit 27:31

Björn Kenter

Bergkamen. Die Erfolgsserie von Handball-Verbandsligist HSG Spradow ist im ersten Spiel nach der Herbstpause gerissen. Beim SuS Oberaden unterlag die Mannschaft von Trainer Markus Hochhaus mit 27:31 (12:14) und fällt auf Rang sieben zurück. Malte Langer erhielt in der 40. Minute nach einer unübersichtlichen Situation die Rote Karte, allerdings ohne Eintrag im Spielbericht. Auch ein Oberadener Spieler sah vom Schiedsrichter-Gespann die Rote Karte. Die Gäste gestalteten die Partie trotz dreier verworfener Siebenmeter in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Zwar lagen die Hausherren zumeist knapp in Front, doch beim 9:9 in der 18. Minute hatte die HSG den Ausgleich geschafft, ehe Oberaden bis zur Pause doch wieder eine 14:12-Führung herausgeworfen hatte. Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber dann beim 18:15 in der 37. Minute erstmalig einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen und verteidigte diesen Abstand in der Folge sicher, auch weil die HSG in der Offensive zahlreiche Chancen vergab und in der Abwehr vor allem nach abprallenden Bällen etwas schläfrig agierte. So kamen die Spradower nie auf mehr als zwei Tore heran und mussten am Ende in die verdiente Niederlage einwilligen. „Der Spielverlauf ist für uns sehr ärgerlich, da war heute definitiv mehr drin", meinte Markus Hochhaus nach der Partie. „Wir haben heute in der Abwehr nicht gut gearbeitet. Oberaden ist sicher ein Aufstiegskandidat und hat verdient gewonnen, aber dennoch wäre etwas für uns möglich gewesen", bilanzierte der HSG-Trainer.

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