Mission erfüllt: Der CVJM Rödinghausen hat seinen Titel des Deutschen Eichenkreuz-Meisters in Möglingen verteidigt. - © privat
Mission erfüllt: Der CVJM Rödinghausen hat seinen Titel des Deutschen Eichenkreuz-Meisters in Möglingen verteidigt. | © privat

Rödinghausen CVJM Rödinghausen verteidigt Titel des Deutschen Eichenkreuzmeisters

Handball: Der CVJM Rödinghausen gewinnt in Möglingen alle Spiele. Im Finale gibt es ein 19:17 gegen den Gastgeber

Rödinghausen. Der neue Deutsche CVJM-Eichenkreuzmeister der Männer im Handball ist der alte. Der CVJM Rödinghausen verteidigte am Wochenende im baden-württembergischen Möglingen seinen Titel erfolgreich. „Die lange Reise hat sich gelohnt“, meinte Trainer Pascal Vette, dessen Team am vergangenen Freitag rund acht Stunden im Bus unterwegs gewesen war, ehe es im Landkreis Ludwigsburg ankam. „Wir haben uns dort übrigens das Mannschaftshotel mit den Zweitliga-Handballern des TuS N-Lübbecke geteilt, die am Samstag in Bietigheim gespielt haben“, berichtete Vette. Sein CVJM-Team hatte am Samstag keine 60, sondern 100 Minuten zu absolvieren. In der Vorrunde standen fünf Spiele über einmal 20 Minuten an. „Das war schon ein ganz schönes Brett“, fand der Coach, der mit seiner Mannschaft aber zufrieden sein konnte, die alle fünf Spiele gewann. „Lediglich beim 10:9 gegen den CVJM Oberwiehl war es eng, die anderen Partien haben wir sehr souverän gestaltet.“ Die anschließende Abendveranstaltung im Vereinsheim des ausrichtenden CVJM Möglingen steckte dem einen oder anderen Akteur dann am nächsten Morgen noch leicht in den Knochen. „Wir hatten da schon den Vorteil, das zweite Halbfinale zu spielen. Das war eine Stunde Schlaf mehr“, sagte Vette. Gegen den EK Bernhausen ging es nun über zweimal 20 Minuten, und zur Pause lag Rödinghausen mit 8:9 hinten. „Ich musste da dann etwas lauter werden, obwohl wir in der Halle bleiben mussten. Aber ein gepflegter Anpfiff bringt manchmal mehr als zwei Cappuccino“, meinte Vette augenzwinkernd. Tatsächlich ließ sein Team im zweiten Durchgang nur noch zwei Gegentore zu und gewann letztlich sicher mit 19:11. Im Endspiel ging es gegen Gastgeber CVJM Möglingen, der im anderen Halbfinale Oberwiehl mit 18:17 bezwungen hatte. Vette: „Es war das Finale der beiden spielstärksten Teams.“ Und tatsächlich wurde es knapp. In den letzten Sekunden lag Rödinghausen 18:17 vorn und bekam mit dem Schlusspfiff noch einen Siebenmeter, der zum 19:17-Endstand verwandelt wurde.

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