Klare Ansage: Rödinghausens Trainer Alfred Nijhuis (l.) und Co-Trainer Andy Steinmann fordern noch einmal vollen Einsatz von ihrem Team. - © noah wedel
Klare Ansage: Rödinghausens Trainer Alfred Nijhuis (l.) und Co-Trainer Andy Steinmann fordern noch einmal vollen Einsatz von ihrem Team. | © noah wedel

Rödinghausen Der SV Rödinghausen reist zum Saisonabschluss zu RW Oberhausen

Fußball-Regionalliga: Trainer Alfred Nijhuis fordert vor der Sommerpause noch einmal 90 Minuten Vollgas

Thomas Vogelsang

Rödinghausen. Eine wechselhafte Saison mit Höhen und Tiefen geht am Samstag für den SV Rödinghausen in der Fußball-Regionalliga zu Ende. Das Team von Trainer Alfred Nijhuis tritt um 14 Uhr als Zehnter beim Vierten RW Oberhausen an und kann sich je nach Ausgang noch um einen Platz verbessern oder verschlechtern. Im Gegensatz zur vorangegangenen Spielzeit, als der SVR bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern musste, ist die aktuelle Saison natürlich klar besser gelaufen. Trainer Nijhuis ist dennoch nicht komplett zufrieden. Vor allem die verpasste Chance, sich über die Liga-Platzierung für das Entscheidungsspiel um den Einzug in den DFB-Pokal zu qualifizieren, hängt ihm nach wie vor nach. „Dieses Ziel haben wir nicht erreicht. Das lag vor allem daran, dass wir es oft genug nicht geschafft haben, einen Vorsprung zu verwalten. Allein nach der Winterpause haben wir acht Spiele nicht gewonnen, obwohl wir in Führung gegangen sind. Das muss man erst einmal wegstecken. Aber aus Rückschlägen lernt man oft das meiste. Erfolg fußt immer auch auf Niederlagen“, sagt er. Die mangelnde Konstanz ist einer der Hauptpunkte, die den SVR am Ende von Gegner Oberhausen unterscheiden. „Zunächst gab es einige Parallelen. Auch RWO brauchte ein gewisse Zeit, um in den Rhythmus zu kommen“, erinnert sich Rödinghausens Co-Trainer Andy Steinmann. „Wir sind punktgleich mit RWO in die Winterpause gegangen“, ergänzt Nijhuis. Doch während der SVR anschließend 15 Zähler holte, waren es bei Oberhausen 29, weshalb die Rot-Weißen derzeit vor Meister Viktoria Köln bestes Team der Rückrunde sind. So ist der ehemalige Bundesligist, der in den 1970er Jahren insgesamt vier Spielzeiten im Oberhaus absolvierte, von der Papierform her sicherlich favorisiert. Doch Nijhuis fordert von seinen Spielern noch einmal 90 Minuten Vollgas. „Wenn man Spaß am Fußball hat wird man immer ein gutes Spiel abliefern wollen. Falls jemand glaubt, er könnte die Saison mit Sommerfußball abschließen, habe ich kein Problem damit, ihn nach 30 Minuten auszuwechseln. Es ist auch immer ein gutes Gefühl, mit einem Erfolg in die Sommerpause zu gehen.“ Die läuft beim SV Rödinghausen übrigens bis Mittwoch, 21. Juni. Am Samstag, 24. Juni, haben Nijhuis und Steinmann dann die erste Trainingseinheit angesetzt.Zwei Neulinge stehen fest Die Zusammensetzung der Fußball-Regionalliga in der kommenden Saison nimmt immer mehr Gestalt an. Inzwischen stehen auch zwei der vier Aufsteiger fest. Aus dem Verband Niederrhein kehrt mit dem KFC Uerdingen ein Traditionsverein in die vierte Liga zurück. In der Oberliga Westfalen ist dem TuS Erndtebrück der Aufstieg nicht mehr zu nehmen, nachdem er unter der Woche ein Nachholspiel gegen den Tabellendritten Hammer Spvg. mit 3:0 gewann. Dahinter kann der SV Westfalia Rhynern an diesem Wochenende mit einem Heimsieg gegen den Achten 1. FC Kaan-Marienborn den zweiten Aufstiegsplatz fix machen. Spannend ist die Situation hingegen in der Mittelrheinliga. Hier haben drei Spieltage vor Serienende noch vier Mannschaften Chancen auf die Meisterschaft.

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