Attacke: Rubina Gesch (r.) greift ihre Gegnerin mit Tempo an. Die junge Fechterin des gastgebenden Quernheimer FC gewann im Jahrgang 2005 mit dem Florett und wurde mit dem Degen Zweite. - © Yvonne Gottschlich
Attacke: Rubina Gesch (r.) greift ihre Gegnerin mit Tempo an. Die junge Fechterin des gastgebenden Quernheimer FC gewann im Jahrgang 2005 mit dem Florett und wurde mit dem Degen Zweite. | © Yvonne Gottschlich

Kirchlengern Maiturnier ist ein voller Erfolg für den gastgebenden Quernheimer Fechtclub

Rubina Gesch und Justin Arndt sichern sich jeweils zwei Medaillen

Kirchlengern. Bei der 29. Auflage des Maiturniers in Quernheim gingen insgesamt 60 Fechterinnen und Fechter der Altersklassen Schüler (Jahrgänge 2004 bis 2006) und B-Jugend (Jahrgänge 2002- 2003) in den drei Waffengattungen Degen, Florett und Säbel an den Start. Unter den Augen ihres Trainers Tiberiu Rapolti lieferten sich insgesamt 15 Quernheimer Aktive mit dem Degen und Florett spannende Kämpfe auf der Planche. Am Ende standen fünf Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen auf der Habenseite. "Mit dieser Medaillenausbeute hätte ich selbst nicht gerechnet", bekannte Rapolti positiv überrascht. Vor allem die Leistungen von Rubina Gesch und Justin Arndt waren überragend. Die Schülerin des Jahrgangs 2005 sicherte sich, ebenso wie der zwei Jahre ältere Justin Arndt zuvor, die Goldmedaille in ihrer Paradedisziplin, dem Florettfechten. Und beide starteten auch noch mit dem Degen. "Ich hatte noch nie einen Degen in der Hand", gestand Rubina Gesch. Sie startete neben neun weiteren Fechterinnen somit erstmals mit dieser Waffe in den zusammengefassten Altersklassen der Schüler (Jahrgänge 2004 - 2006). Nach der Vorrunde, die in zwei Gruppen mit jeweils fünf Fechterinnenn aufgeteilt war, konnte die Zehnjährige zwei Siege verzeichnen. Damit gelang ihr der Einzug in die Finalrunde der besten Fünf, wo sie einen weiteren Sieg erringen konnte. Aufgrund der Auswertung nach den einzelnen Jahrgängen, reichte diese Leistung für die Silbermedaille in ihrer Altersklasse. Justin Arndt, der ebenfalls erstmals bei den Degenfechtern der B-Jugendlichen (Jahrgang 2002-2003) startete, gelang eine sehr starke Vorrunde. Mit nur einer Niederlage sicherte sich der Zwölfjährige zunächst Platz drei der Setzliste. Nach einem Freilos in der ersten Runde der Direktausscheidung folgte ein souveräner Sieg im Viertelfinale. Im Halbfinale gegen Keanu Nagel vom FSG Warendorf konnte der Quernheimer nach ausgeglichenem Start den Angriffen seines Gegners am Ende nicht Stand halten und verpasste den Einzug ins Finale nur knapp. Über die gewonnene Bronzemedaille mit der ungewohnten Waffe freute sich Justin Arndt aber dennoch. Neben diesen Leistungen gelang den Herrendegenfechtern im Jahrgang 2005 eine echte Überraschung. Alle drei Podiumsplätze gingen an den Quernheimer Fechtclub. Robert Kammeier sicherte sich die Goldmedaille, gefolgt von Jean Luc Büker und Benedikt Fresen auf den Plätzen zwei und drei. Tim Hempelmann, der erst vor kurzem zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Turnier. "Neben einer starken Medaillenausbeute standen viele Helfer zur Verfügung, die einen reibungslosen Ablauf gewährleistet haben."

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