Ausdauersport Schloß Holte-Stukenbrocker läuft New York City Marathon

Christoph Aßmann erfüllt sich einen Traum in den USA

Fabian Terwey

Schloß Holte-Stukenbrock (fat). „Ich war noch niemals in New York.“ Entgegen des Protagonisten aus dem populären Schlager von Udo Jürgens erfüllte sich Christoph Aßmann seinen lang gehegten „amerikanischen Traum“. Der Schloß Holte-Stukenbrocker Ausdauersportler meisterte den New York City Marathon in 3:10:30 Stunden. Doch die Zeit für die rund 42 Kilometer geriet in einer Woche voller imposanter Impressionen fast zur Nebensache. „Der Berlin Marathon war für mich vorher das Maximum. Aber in New York ist alles noch größer, noch lauter“, erklärt Aßmann. Gemeinsam mit seinem langjährigen Verler Laufkollegen Mario Jürgens flog der ehemalige Chef des TTSV Schloß Holte-Sende über den großen Teich nach Amerika. „Mit etwas Jetlag sind wir gelandet.“ Das zentral gelegene Hotel am Hudson River ist die erste Anlaufstelle. Von hier aus erkundet das Duo die Weltstadt. „Ich wollte ja nicht nur laufen, sondern auch richtig etwas sehen.“ Ein Höhepunkt ist die Bootstour rund um die Freiheitsstatue. Der Marathon am vierten Aufenthaltstag hält für Aßmann weiter Highlight an Highlight bereit. Die Strecke führt die 50.000 Athleten von Staten Island im Süden bis in den Central Park im nördlichen Stadtteil Manhattan „Es geht richtig durch die City. Nur auf den Brücken wie der Brooklyn Bridge sind keine Zuschauer.“ Angetrieben von den frenetischen Besuchern trotzt Aßmann den Bedingungen. „Es ist keine leichte Strecke, weil es rauf und runter geht. Bei Wind und Kälte haben irgendwann die Oberschenkel zugemacht.“ Auch deshalb ist Aßmann mit den 15 Minuten über der persönlichen Bestzeit zufrieden. „In New York muss man immer zehn Minuten draufrechnen.“ Mit der Teilnahme am wohl größten Marathon der Welt geht die erfolgreiche Laufsaison für Aßmann zu Ende. „Ich bin persönliche Bestzeiten über 5 und 10 Kilometer sowie im Halbmarathon gelaufen. Ein nächstes Ziel ist der London Marathon. Jetzt muss ich aber erst einmal sparen.“ Doch wer es in New York schafft, schafft es bekanntlich überall.

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