Einsatzfreude: Jonas Kalter und seine TSG Harsewinkel wurden in Nordhemmern ausgebremst. - © Henrik Martinschledde
Einsatzfreude: Jonas Kalter und seine TSG Harsewinkel wurden in Nordhemmern ausgebremst. | © Henrik Martinschledde

Harsewinkel TSG Harsewinkel verliert bei LiT Triebe Germania II mit 23:31

Spitzenspiel verdient, aber zu hoch verloren

Uwe Kramme

Harsewinkel. LiT Tribe Germania II ist in dieser Saison der Maßstab für die Handball-Verbandsligisten in der Staffel 1. Das mussten auch die jungen Spieler der TSG Harsewinkel einsehen, die den Spitzenreiter am Samstag attackierten, mit der 23:31-Niederlage aber kräftig einen auf den Deckel bekamen. "Alles halb so schlimm, wir haben uns ordentlich aus der Affäre gezogen", urteilte indes Manuel Mühlbrand. Für den Coach der auf Rang vier zurück gefallenen TSG ist die Niederlage nicht nur "um vier Tore zu hoch ausgefallen". Für "Mühle" hat sich auch an der Ausgangslage im Kampf um den Aufstieg nichts geändert. "LiT ist gerade in eigener Halle eine Klasse für sich und wird Meister", weiß er mit Blick auf die Tabelle. In die Oberliga aufsteigen darf das Team aber nicht, weil dort schon die erste Mannschaft spielt. Auf den Plätzen liegen mit TuRa Bergkamen (24:14 Punkte), SuS Oberaden (23:13) und der TSG Harsewinkel (22:14) drei Kandidaten für die zum Aufstieg berechtigende Vizemeisterschaft. Am Dienstag kommt Oberaden nach Harsewinkel, und am Freitag bestreitet die TSG das Derby gegen Steinhagen. "Danach wissen wir, ob was geht", so Mühlbrand. In der Sporthalle Nordhemmern schien angesichts des 11:18-Pausenstandes für die Harsewinkeler gar nichts mehr zu gehen. "Wir sind mit vier Treffern in Folge wieder ins Spiel gekommen", berichtete Mühlbrandt. Sven Bröskamp brachte die TSG mit dem 23:21 (46.) sogar bis auf zwei Treffer heran. Und noch etwas ließ Mühlbrandt hoffen. "Wir hatten LiT nach dem Wechsel durch unsere starke Abwehrleistung gefühlt 18 Mal im Zeitspiel." Das Aber folgte indes sofort: "Die Schiedsrichter haben jedoch nicht ein Mal Zeitspiel gepfiffen, weil der Gegner diese kniffligen Situationen clever gelöst hat." "Wir hatten LiT gefühlt 18 Mal im Zeitspiel" Spätestens nach dem 27:21 war der Spitzenreiter durch und hatte keine Mühe, gegen resignierende Gäste den Vorsprung auszubauen. "Mit Christoph Weber, der sieben Tore gemacht hat und mit Stefan Möhle, der als Kreisläufer fünfmal erfolgreich war und vor allem die Abwehr zusammengehalten hat, verfügt LiT halt über sehr erfahrene Leute", gestand Mühlbrandt "eine verdiente Niederlage" ein. TSG Harsewinkel: Dähne, Kaup - S. Bröskamp (2), Öttking (1/1), Hilla (1), Lakebrink, Schneider (2), Kalter (6/1), St. Claire (2), F. Bröskamp (5), M. Pelkmann (1), P. Pelkmann (3), Schüpping.

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