Staffelteam: Jürgen Macke, Heike Briese, Norbert Windau, Theo Mettenborg und Thorsten Wonnemann (v.l.) demonstrierten vor der neuen Streckenskizze, dass sie den Marathon gemeinsam laufen wollen. - © Privat
Staffelteam: Jürgen Macke, Heike Briese, Norbert Windau, Theo Mettenborg und Thorsten Wonnemann (v.l.) demonstrierten vor der neuen Streckenskizze, dass sie den Marathon gemeinsam laufen wollen. | © Privat

Rheda-Wiedenbrück Wiedenbrücker Staffelmarathon findet im Rhedaer Schlosspark statt

Leichtathletik: Stadt und LG Burg Wiedenbrück finden dank des Fürstenhauses eine gute Lösung

Wolfgang Temme

Rheda-Wiedenbrück. Bürgermeister Theo Mettenborg fiel "ein Stein vom Herzen", und Cheforganisator Norbert Windau sprach von einer Lösung, bei der "aus der Not heraus manche Dinge sogar besser geworden sind." Nach der wegen Anwohnerbeschwerden kurzfristig verfügten Verbannung aus der Flora Westfalica findet der Wiedenbrücker Staffelmarathon künftig auf privatem Grund im Rhedaer Schlosspark statt. "Wir sind der Fürstenfamilie sehr dankbar, dass sie sich sofort bereiterklärt hat, uns zu helfen", sagten die Vertreter der Stadt Rheda-Wiedenbrück sowie die Veranstalter von LG Burg und Autohaus Thiel, als sie gestern im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Strecke präsentierten. Somit steht der 6. Auflage der beliebten Veranstaltung, die im Vorjahr 600 Teilnehmer begeisterte, am 24. Juni nichts mehr im Weg. "Der Fürst hat sofort seine Zustimmung gegeben und ist sehr froh, an einer Lösung mitgewirkt zu haben", erklärte Heike Briese, Sprecherin der Fürstlichen Kanzlei. Start und Ziel befinden sich im Rosengarten. Das "Basecamp", wie Norbert Windau den Bereich nennt, in dem die Teams ihre Stützpunkte haben, befindet sich im idyllischen Garten des Emshauses. Ein Vorteil gegenüber der alten "Location": Die Laufrunde ist 30 Meter kürzer, also exakt 2.010 Meter lang, so dass nun genau 21 gleich lange Runden absolviert werden müssen. Das Anmeldebüro befindet sich in den Räumlichkeiten der VHS über dem Emshaus, ausreichend Parkplätze sind "Am Werl" und am Domhof verfügbar. Für einen weiteren Pluspunkt sorgte die Stadt: Alle Teilnehmer haben kostenlosen Eintritt ins Freibad Rheda. Obwohl der Meldefluss durch die Entwicklung der letzten Wochen gestockt hatte, sind bislang 34 Teams angemeldet. Im Vorjahr gab es die Rekordzahl von 100 Teams. Die LG Burg hat die eigentlich abgelaufene Frist für den Frühbucherrabatt daher bis zum 31. März verlängert. Zu der gelösten Stimmung und dem wieder guten Verhältnis zwischen allen Beteiligten trug auch bei, dass Bürgermeister Theo Mettenborg, dessen Idee der Umzug in den Schlosspark war, Fehler seitens der Stadt einräumte: "Wir müssen uns anlasten, dass die Kommunikation sehr kurz war."

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