Schlusspunkt: Paul Reinkemeier beendete mit einem glatten 3:0-Sieg über Jaroslaw Kosmider die Partie gegen den TTC Mennighüffen zugunsten der DJK Avenwedde. - © Henrik Martinschledde
Schlusspunkt: Paul Reinkemeier beendete mit einem glatten 3:0-Sieg über Jaroslaw Kosmider die Partie gegen den TTC Mennighüffen zugunsten der DJK Avenwedde. | © Henrik Martinschledde

Gütersloh Tischtennis-Verbandsligist Avenwedde erkämpft sich Aufstiegschance

Tischtennis: Verbandsligist DJK Avenwedde erfüllt die Pflicht gegen den TTC Mennighüffen und hat als Tabellendritter nach dem Brackweder Patzer wieder Chancen auf das Erreichen des Relegationsplatzes

Michael Behma

Gütersloh. Eine Woche nach dem Rückschlag durch die 7:9-Heimniederlage in Bergheim darf sich die Tischtennismannschaft der DJK Avenwedde neue Hoffnung auf den Aufstieg in die NRW-Liga machen. Während sie selbst das Heimspiel gegen den Tabellenachten TTC Mennighüffen souverän mit 9:3 gewann, leistete sich die SV Brackwede III einen überraschenden 7:9-Patzer beim TuS Bardüttingdorf. Fünf Spiele vor Saisonende rangiert "Bonewie" als Dritter damit nur noch zwei Punkte- hinter Brackwede. Der Kampf um den zur Relegation berechtigenden 2. Tabellenplatz wird womöglich am 17. März entschieden, wenn die Brackweder in Avenwedde antreten. Der Erfolg über Mennighüffen gelang der DJK, obwohl mit Jannis Bohlmann die Nummer zwei wegen eines Skiurlaubs fehlte. Allerdings fiel bei den Gästen der bulgarische Spitzenspieler Bogdan Singeorzan aus. Mit seiner Ankündigung ("Das wird heute ein schweres Spiel") schien Teambetreuer Uwe Steinbrink recht zu behalten. Nach den Doppeln lagen die Avenwedder mit 1:2 hinten. In den Einzeln gab sich aber nur noch Erik Stoppenbrink, geschlagen. "Gut gespielt und doch verloren", kommentierte die Nummer zwei seine 1:3-Niederlage gegen den Mennighüffener Spitzenmann Kevin Kupiedo. Joel Faal, die Nummer eins der DJK, erwischte wieder einen Glanztag. Er bezwang zunächst Philipp Siekmann und setzte sich dann auch gegen Kupiedo mit 3:0 durch. Paul Reinkemeier und Julian Pagnotta benötigten bei ihren ersten Siegen in der Mitte fünf Sätze, aber alle anderen Matches gingen in drei Durchgängen an die Gastgeber.

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