Dauerläufer: Die fleißigsten Kilometersammler wurden von der LG Marienfeld mit Urkunden belohnt - darunter auch der "Sieger", der 57-jährige Werner Goldkuhle aus Herzebrock (7.v.l.). - © Markus Nieländer
Dauerläufer: Die fleißigsten Kilometersammler wurden von der LG Marienfeld mit Urkunden belohnt - darunter auch der "Sieger", der 57-jährige Werner Goldkuhle aus Herzebrock (7.v.l.). | © Markus Nieländer

Harsewinkel "Laufmaschine" Werner Goldkuhle schafft 505 Kilometer

Leichtathletik: 39. Marienfelder Winterlaufserie verbucht mit 359 Teilnehmern eine neue Rekordmarke. Organisator Rainer Strototte sieht das Konzept und das Motto des gemeinsamen Trainings bestätigt: "Du fühlst Dich gut beim Laufen - und noch besser danach"

Markus Nieländer

Harsewinkel. Die Rekordjagd geht weiter. Bei der 39. Auflage ihrer Winterlaufserie verbuchte die LG Marienfeld wieder eine neue Bestmarke. Mit 359 Teilnehmern feierte der "Klassiker" zum vierten Mal in Folge eine neue Höchstbeteiligung. Im Vorjahr lag die Marke bei 305. "Zwischen 200 und 250 Läufer waren bei jedem Termin dabei", freute sich Organisator Rainer Strototte, als er bei der gemütlichen Abschlussfeier nach dem letzten Lauf im Versammlungsraum der Sporthalle am Ruggebusch Bilanz zog. Erneut zufrieden zeigte sich der Abteilungsleiter der LG Marienfeld dort auch mit der Resonanz beim Nachwuchs. Diesmal nahmen 25 Jungen und Mädchen an der Serie teil. In der Zeit zwischen dem 28. Oktober 2017 und dem 24. Februar 2018 hatte die LG Marienfeld an 18 Terminen zu gemeinsamen Trainingsläufen eingeladen. Mit insgesamt 21.200,5 Kilometer liefen die Teilnehmer so viel wie nie zuvor. Eine Erklärung für den "Boom" hat Strototte nicht. Er wird deshalb Grundkonzept der Veranstaltung festhalten. "Die Teilnehmerzahlen sprechen für sich, warum sollen wir etwas ändern." In diesem Jahr hatte die LG Marienfeld die Teilnahme unter das Motto gestellt: "Du fühlst Dich gut beim Laufen - und noch besser danach." Dieses Zitat von Fred Lebow, dem legendären Renndirektor des New York-Marathons, sah Strototte aufgrund der Rückmeldungen von den Läuferinnen und Läufern vollauf bestätigt. Gut aufgehoben fühlten sich die Anfänger und Einsteiger. "Eigentlich sollten die Laufbegleiter nur die ersten Termine mitlaufen. Weil aber so viele Anfänger dabei waren, haben wir das Konzept die komplette Serie beibehalten", erklärte Strototte. Zufrieden registrierte der Marienfelder zudem, dass 55 Läufer durch das Gesundheitsprogramm der Firmen Craemer und Claas den Weg zur Winterlaufserie fanden. Bei den besonders ehrgeizigen Kilometersammlern standen vor allem die drei "Langen Läufe" über 25 Kilometer hoch im Kurs. Einmal arbeitete der Versmolder Ralf Häusler die Strecke aus. "Mit einer Runde über Brockhagen und Harsewinkel war das dann mal etwas ganz anderes, weil wir sonst immer in die andere Richtung laufen", erklärte Strototte. Eifrigster Kilometersammler war wieder einmal der Herzebrocker Werner Goldkuhle. Obwohl der 57-jährige Trainer der Craemer Fun Runner zweimal fehlte, addierte er nach 16 Terminen 505 Kilometer in seiner Stempelkarte. Damit sicherte er sich den "Sieg" in der Einzelwertung bereits zum elften Mal. An seinen eigenen Rekord von 808 Kilometern aus dem Jahr 2014 kam Goldkuhle aber nicht heran. Dennoch gilt der Herzebrocker mittlerweile innerhalb der Marienfelder Winterlaufserie als "Die Laufmaschine". Auf den zweiten Platz lief Werner Feige, der es ebenfalls auf beachtliche 453 Kilometer brachte. Dritter wurde bei den Männern Ralf Wiedenlübbert (338 km). Bei den Frauen gewann erstmals Karin Tophinke (210 km), gefolgt von Marita Pieper (184 km) und Ariane Lohde (180 km).

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