Sprinter: Wie im DLRG-Nationalteam, hier ein Bild von der Europameisterschaft, ist Nils Großerohde auch als Leichtathlet schnell unterwegs. - © Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., Präsidium, Verbandskommunikation
Sprinter: Wie im DLRG-Nationalteam, hier ein Bild von der Europameisterschaft, ist Nils Großerohde auch als Leichtathlet schnell unterwegs. | © Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., Präsidium, Verbandskommunikation

Gütersloh Rettungsschwimmer sprintet zu zwei OWL-Titeln

Leichtathleten der LG Kreis in Paderborn erfolgreich

Wolfgang Temme

Mit reichlich „Lametta“ kehrten die Leichtathleten von den OWL-Meisterschaften der Männer und Frauen aus Paderborn zurück. Gleich sieben Titel gingen im Ahorn-Sportpark auf das Konto der LG Kreis Gütersloh. Für die größte Überraschung sorgte ein Rettungsschwimmer: Nils Großerohde, Mitglied der DLRG-Nationalmannschaft und auch dort auf die Sprintdisziplinen spezialisiert, gewann die Wettbewerbe über 60 Meter (7,22 Sek.) und 200 Meter (handgestoppte 22,7 Sek.). Der 21-jährige Wiedenbrücker, der in der „Welle“ eine Ausbildung zum Schwimmmeister absolviert, hatte im Dezember seinen ersten Leichtathletikwettkampf für die LG Kreis Gütersloh bestritten und steigerte sich jetzt auf Klassezeiten. Die Gütersloher stellten sogar das erfolgreichste Team in der Männerklasse, denn die Zehnkämpfer holten drei weitere Titel. Marvin Gregor gewann im Hochsprung mit erfreulichen 1,91 Meter und im Kugelstoßen mit 12,20 Meter. Den Sieg im Stabhochsprung überließ er Andre Düsterhöft (4,30 m), der sich dafür aus dem Hochsprung herausgehalten hatte. Noch mehr freute sich Düsterhöft aber über die 6,67 Meter im Weitsprung, womit er Rang zwei belegte. Vizemeister wurden auch die 800-Meter-Läufer Oliver Knufinke und Ferhad Sino von der DJK Gütersloh, die mit 2:05,0 Minuten zeitgleich auf Rang zwei gewertet wurden. Außerdem waren der Clarholzer Jan Mathmann mit 11,58 Meter zweitbester Kugelstoßer und Florian Baum zweitbester Hochspringer (1,85 m). Der zur LG Kreis zurückgekehrte Wiedenbrücker wurde zudem Dritter im Kugelstoßen (11,33 m) und im Weitsprung (6,30 m). Eine Woche vor ihrem Start bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund bestätigte die Rietbergerin Lisa Steinlage als ungefährdete Meisterin über 60 Meter Hürden mit 8,75 Sekunden die DM-Norm auf die Hundertstel genau. Einen weiteren Titel steuerte Lea Wendlandt (19) bei. Die ehemalige Top-Mehrkämpferin aus Gütersloh ist wieder mit gesundem Ehrgeiz in der Leichtathletik aktiv und erfreute ihre Trainerin Tanja Rolle-Sichau mit einem schönen Hochsprung über 1,63 Meter.

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