Comeback: Nico Bohlmann steht ab der nächsten Saison wieder für die DJK Avenwedde hinter der Platte. - © Henrik Martinschledde
Comeback: Nico Bohlmann steht ab der nächsten Saison wieder für die DJK Avenwedde hinter der Platte. | © Henrik Martinschledde

Gütersloh Nico Bohlmann kehrt zum Tischtennis-Verbandsligisten DJK Avenwedde zurück

Der Verein freut sich zur neuen Saison auf die Verstärkung durch einen 20-jährigen Regionalligaspieler

Gütersloh (kl). Große Vorfreude in der Tischtennis-Abteilung der DJK Avenwedde: Zur nächsten Saison kehrt Nico Bohlmann zum aktuellen Verbandsligisten zurück. Der 20-Jährige spielt derzeit für den Regionalligisten Sf Oesede an Brett eins und schaffte in der Hinserie die beachtliche Bilanz von acht Siegen bei zehn Niederlagen. Insider bezeichnen die Personalie als "Transferkracher". Vor seinem 2016 vollzogenen Wechsel nach Oesede (Niedersachsen), ein Stadtteil von Georgsmarienhütte, wurde Bohlmann für die DJK Avenwedde mehrmals Kreis- sowie Bezirksmeister und war auch auf Verbandsebene sehr erfolgreich. Vor zwei Jahren wurde er mit dem Ehrenpreis des Kreisverbandes Wiedenbrück ausgezeichnet. "Die DJK Avenwedde ist mein Heimatverein und ich muss meinen Zeitaufwand für den Sport ein wenig verringern", begründete Bohlmann seine Entscheidung. Von seinem Studienort Paderborn benötigt er für die Fahrten zum Training in Oesede insgesamt vier Stunden. Hinzu kommen die weiten Fahrten zu den Auswärtsspielen, etwa nach Hamburg oder Berlin. Ein weiterer Grund für die Rückkehr nach Avenwedde: "Bei der DJK kann ich wieder mit meinem Bruder Jannis zusammen in einer Mannschaft spielen." Geplant ist, dass Bohlmann auch in das Jugendtraining des Vereins eingebunden wird. Angesichts der künftigen Verstärkung setzen die Avenwedder alles daran, in dieser Saison doch noch den Aufstieg in die NRW-Liga zu schaffen. Bei vier Punkten Rückstand auf die Spitze sind die Chancen aber nicht sonderlich groß. In der nächsten Saison wäre die DJK klarer Aufstiegsfavorit, denn Nico Bohlmann, dessen Wert von 2.145 QTTR-Punkten hierzulande einsame Spitze ist, dürfte in der Verbandsliga nur schwer zu schlagen sein.

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