Gespann: Marcel Schönhoff und Klaus Neuwald coachen die SG. - © Henrik Martinschledde
Gespann: Marcel Schönhoff und Klaus Neuwald coachen die SG. | © Henrik Martinschledde

Rietberg Schönhoff und Neuwald bleiben Trainer des Handball-Bezirksligisten SG Neuenkirchen-Varensell

Die SG empfängt die Sf Loxten II, HSG Rietberg-Mastholte hat das HT Sf Senne zu Gast

Hendrik Christ

Rietberg. Nach dem 22:22 im Ortsderby wurde bei den Handball-Bezirksligisten SG Neuenkirchen-Varensell (Zehnter mit 7:11 Punkten) und HSG Rietberg-Mastholte (Neunter mit 7:9 Zählern) zufrieden die Bilanz des ersten Saisondrittels gezogen. "Wir liegen im Soll", waren sich die Trainer Marcel Schönhoff und Lars Gottwald einig. An diesem Wochenende haben die SG gegen den Rangvierten Sf Loxten II (11:7) und die HSG gegen den Tabellensechsten HT Sf Senne (9:9) gute Chancen, ihre Bilanzen in Heimspielen aufzubessern. "Hier holen nicht viele Mannschaften etwas", ordnete HSG-Betreuer Frederik Brand das Remis in Neuenkirchen als Punktgewinn ein. Nach seinem Kreuzbandriss in der Vorbereitung konzentriert sich Brand darauf, Lars Gottwald in der Trainingsarbeit zu unterstützen. Der Coach ist zuversichtlich, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen: "Ich weiß, was wir können und bin völlig relaxed." Im Derby hätten schließlich die Leistungsträger Tim Strotkötter und Dirk Rettig noch gefehlt. Rettig, der auf der rechten Seite für Angriffsdruck sorgen kann, soll nach überstandener Grippe gegen Senne wieder mitmischen. Noch ungeregelt ist bei der HSG die Nachfolge von Gottwald, der nach der Saison zum Oberligisten TV Soest wechselt. Neben Frederik Brand dürfte dann auch Dominik Brand, der am Sonntag zum Spiel gegen Senne aus dem Urlaub zurückerwartet wird, aus dem Kader ausscheiden. Einen Schritt weiter als der Ortsrivale ist die SG bei der Lösung der Trainerfrage, denn Klaus Neuwald als Bankcoach und Marcel Schönhoff als Spielertrainer bleiben in der Verantwortung. "Wir haben mit dem Vorstand zusammengesessen und es herrschte schnell Einigkeit", berichtet Schönhoff, der sich vorgenommen hat, an der Auswärtsschwäche zu arbeiten. Denn nur ein Punktgewinn in des Gegners Halle (Unentschieden beim Schlusslicht Altenhagen) sei entschieden zu wenig, um in dieser ausgeglichenen Liga sicher den Klassenerhalt zu schaffen. Im Kern wird das eingespielte Team zusammenbleiben. Nur Timo Brüchert hat sein Ausscheiden angekündigt und Philipp Kampschnieder muss aus beruflichen Gründen noch überlegen.

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