Heimspiel: Malik St. Claire, Moritz Schneider, Luca Aperdanier und Manuel Mühlbrandt (v. l.) konnten bislang erst einen Sieg in eigener Halle feiern, gegen den Hahlen am ersten Spieltag. Danach waren sie erfolgreich in der Verbandsliga unterwegs. - © Henrik Martinschledde
Heimspiel: Malik St. Claire, Moritz Schneider, Luca Aperdanier und Manuel Mühlbrandt (v. l.) konnten bislang erst einen Sieg in eigener Halle feiern, gegen den Hahlen am ersten Spieltag. Danach waren sie erfolgreich in der Verbandsliga unterwegs. | © Henrik Martinschledde

Harsewinkel Handball-Verbandsligist TSG Harsewinkel empfängt Spitzenreiter LiT II

Die TSG bestreitet nach vier Auswärtspartien ein Heimspiel

Uwe Kramme

Harsewinkel. Heimspiel gegen Hahlen, Auswärtspartien in Oberaden, Emsdetten, Rödinghausen und Verl - angesichts des Auftaktprogramms für die Verbandsliga-Handballer der TSG Harsewinkel hatte Manuel Mühlbrandt so seine Bedenken gehabt. Auch deshalb zauberte der Trainer mit Stefan Honerkamp und Sebastian Dreiszis noch "zwei alte Kumpel" aus dem Hut, um sein junges Team zu festigen und in die Spur zu bringen. Mit 7:3 Punkten stehen die Harsewinkeler vor dem Gastspiel von LiT Tribe Germania II aus Nordhemmern, Südhemmern und Mindenerwald am heutigen Freitag aber glänzend da. "Endlich wieder zu Hause und dann auch noch gegen den Tabellenführer", freut sich der TSG-Coach auf "eine große Herausforderung", aber auch auf "eine große Chance, Werbung in eigener Sache" zu machen und die Zuschauer in die Halle zu holen". Nicht zurückgreifen kann "Mühle" allerdings auf den ehemaligen Zweitligaspieler Honerkamp. "Der hat seit dem Rödinghausen-Spiel einen Cut im Gesicht, da wäre Handball spielen nicht ratsam". Wegen einer Daumenverletzung fehlt zudem der Kreisläufer und zentrale Abwehrspieler Kevin Brown. Umso wichtiger wäre ein Einsatz des erfahrenen Dreiszis. "Aber der Mann arbeitet als Zahnarzt in Münster, will sich selbstständig machen und weiß immer erst kurzfristig, ob die Zeit reicht", berichtet Mühlbrandt. "Dabei wäre er heute wichtig, um LiT den Zahn zu ziehen, dass sie ungeschlagen spitze bleiben." Der TSG-Coach lässt allerdings keinen Zweifel daran, dass die Oberligareserve zurecht mit 10:0 Punkten das Feld anführt und deshalb in Harsewinkel als Favorit aufläuft. "Die Mannschaft ist im Kern unverändert geblieben, spielt noch ruhiger und noch abgezockter als in den letzten Jahren." Spezialität der Gäste ist das schnelle Umschaltspiel, am liebsten über die Flügelzange Maik Riechmann und Karsten Gerling. Die beiden Außen erzielten beim 35:24-Sieg in Emsdetten zusammen 23 Tore für LiT. "Wenn wir vorne viele Bälle wegschmeißen, wird es eng", ahnt Mühle. "Doch damit nicht genug, mit Christoph Weber als Mittelmann und Stefan Möhle am Kreis sind unsere Gäste auch sonst sehr gut besetzt."

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