Lokalsport Gütersloh Basketballer Prier für Gütersloh auf Punktejagd

Basketball: Landesligist Gütersloher TV besiegt Aufsteiger TV Salzkotten III überzeugend mit 68:58

David Inderlied

Gütersloh. Heimspiele liegen den Landesliga-Basketballern des Gütersloher TV offenbar auch in der neuen, noch jungen Saison. Am Sonntag behielt die Truppe von Tobias Schröder jedenfalls die Nerven und besiegte Aufsteiger TV Salzkotten III mit 68:58 (19:20,16:15,16:9,17:14). „Der Sieg ist sehr wichtig für uns", atmete der GTV-Trainer erleichtert durch. Gegen die nur zu siebt angereisten „Sälzer" hatten sich die Turner lange Zeit schwer getan. Die Gütersloher offenbarten dabei auch großen Respekt vor den mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestarteten Gäste um Ex-Profi Daniel Lieneke. . Der Matchplan der Gastgeber sah natürlich vor, Lieneke aus dem Spiel zu nehmen. Mit wechselnden Verteidigern zogen sie dem Dreh- und Angelpunkt der Gäste auch den Zahn. Fünf Minuten vor dem Spielende, es stand 57:54 für den GTV kassierte der langjährige Leistungsträger des Bundesligisten Paderborn Baskets sein viertes Foul. Dieser Pfiff brachte den gefrusteten Flügelspieler dermaßen aus der Fassung, dass die Schiedsrichter zusätzlich ein Technisches Foul aussprachen und das Spiel für Lieneke beendeten. „Wir wollten ihn nerven, damit er nicht die Dinge tut, die er so gerne und gut macht", gab Schröder zu. Ohne ihren maßgeblichen Akteur hatten die Gäste aus dem Paderborner Land keine Chance mehr. Die Gütersloher überrollten die langsame Verteidigung des Aufsteigers, der im Angriff auch nur noch sechs Punkte zustande brachte. Es hatte allerdings eine Ansprache von Schröder in der Halbzeitpause gebraucht, um die Konzentration der Turner entsprechend zu schärfen. „Mir fehlte das letzte Feuer", erklärte der Übungsleiter. Einen wichtigen Beitrag zum Happy End in diesem engen Spiel leistete Roman Prier. Der Aufbauspieler war nach seiner Verletzungspause erstmals wieder dabei und sollte eigentlich nicht viel Einsatzzeit bekommen. „Irgendwann haben wir uns dann aber angeschaut und genickt", berichtete Schröder von der Entscheidung, das Risiko einzugehen und den letztjährigen Spielertrainer durchspielen zu lassen. „Mit Roman ist es einfach ein anderes Spiel", freute sich Schröder, dass er sich keine Sorgen mehr um den Ballvortrag machen musste. GTV: Oliveira (7), Harrsen (6), Dautovic (11), Bucher, Opfer, Prier (20), Chen, Schäfer (12), Abu Hagar (7), Pohl (5).

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