Neuzugänge: Coach Lutz Strauch (l.) und Co-Trainer Bernhard Strothkötter (r.) trauen Nina Strohmeier, Katharina Herrmann und Jana Neubauer einen Spitzenplatz in der Landesliga zu. - © Nedrik Christ
Neuzugänge: Coach Lutz Strauch (l.) und Co-Trainer Bernhard Strothkötter (r.) trauen Nina Strohmeier, Katharina Herrmann und Jana Neubauer einen Spitzenplatz in der Landesliga zu. | © Nedrik Christ

Lokalsport Gütersloh Handball-Landesligist HSG Rietberg-Mastholte startet überzeugend

Handball: Das Team beginnt nach dem Abstieg aus der Verbandsliga mit einem klaren 37:19-Sieg gegen Dolberg in die Saison. Trainer Lutz Strauch peilt einen Spitzenplatz an

Rietberg-Mastholte (hcr). Nach nur einem Jahr in der Verbandsliga müssen die Frauen der Handball-Spielgemeinschaft Rietberg-Mastholte wieder in der Landesliga antreten. Coach Lutz Strauch und sein Co-Trainer Bernhard Strotkötter reden vor ihrer vierten Saison bei der HSG zwar nicht vom direkten Wiederaufstieg, „wollen aber zumindest oben anklopfen". Der 37:19-Sieg gegen Eintracht Dolberg zum Einstand in der Landesliga, Staffel 3, geriet am Sonntag dann aber schon zu einem sehr deutlichen Klopfzeichen. Vor allem Alena Picker (8 Tore) Katharina Böckmann (8) und Kathrin Grusdas (7) gingen in dieser von den Rietbergerinnen dominierten Partie auf Torejagd. Nächster Gegner ist jetzt am Sonntag die Ahlener SG. Nach dem bitteren und unnötigen Abstieg ist das Team im Kern zusammen geblieben. Zu ersetzen gilt es lediglich Claudia Heckemeier, die Nachwuchs erwartet, und Torfrau Marina Dittert, die ihre Handballschuhe an den Nagel gehängt hat. Dafür rücken mit Nina Strohmeier (A-Jugendliche mit Doppelspielrecht) sowie Lisa Strotkötter (Reserve) zwei Spielerinnen aus dem eigenen Verein nach. Katharina Herrmann ist wie Jana Neubauer, die ja schon in der abgelaufenen Rückserie das HSG-Trikot getragen hat, aus Senne gekommen. „Wir sind eingespielt, das ist sicher ein Vorteil", sagt Strauch. Dennoch blieb die Trainingspause im Sommer übersichtlich. Seit Anfang Juni übte der Coach wieder Athletik und Spielerisches. Mit dem Ergebnis der Vorbereitung ist der Übungsleiter einverstanden, „auch wenn die Beteiligung etwas besser hätte sein können". Noch nicht ganz verknusert haben die Rietbergerinnen den Abstieg in die Landesliga. „Fünf bis sieben Punkte wurden leichtfertig verschenkt, trotzdem hatten wir 17 Zähler und die haben in den letzten Jahren eigentlich immer für den Klassenerhalt in der Verbandsliga gereicht", kann sich Strauch immer noch ärgern. Das gilt auch für die Versetzung in die Landesliga, Staffel 3. Hier gibt es nur noch ein Kreisderby gegen die TSG Harsewinkel und viele Fahrten Richtung Ruhrgebiet, während der TV Verl II in Ostwestfalen antritt. KADER: Xena Südhaus, Katharina Herrmann – Christina Schwienheer, Carolin Ressel, Nina Strohmeier, Jana Neubauer, Nadine Oesterwiemann, Jessica Sudahl, Denise Hollenhorst, Alena Picker, Katharina Böckmann, Hannah Ortmann und Kathrin Grusdas.

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