Jubel: Die Mustangs Temur Kiknadze, Reggie Smith, Albert del Hoyo und Kris Douse (v.l.) freuten sich am Samstag nicht nur über den überlegen Titelgewinn, sondern auch über den prestigeträchtigen Erfolg gegen den einzigen Verfolger. - © David Inderlied
Jubel: Die Mustangs Temur Kiknadze, Reggie Smith, Albert del Hoyo und Kris Douse (v.l.) freuten sich am Samstag nicht nur über den überlegen Titelgewinn, sondern auch über den prestigeträchtigen Erfolg gegen den einzigen Verfolger. | © David Inderlied

Rheda-Wiedenbrück Die Westfalen Mustangs feiern wieder

Basketball: Regionalligist Rheda-Wiedenbrück bezwingt Verfolger BSV Wulfen mit 91:78 und sichert sich mit dem 123. Sieg in Folge Meisterschaft und Aufstieg

David Inderlied

Rheda-Wiedenbrück. Beim deutlichen 91:78-Sieg über den Tabellenzweiten BSV Wulfen haben die Westfalen Mustangs am Samstag noch einmal deutlich gezeigt, dass sie die beste Mannschaft in der 2. Basketball-Regionalliga sind. „Ich bin froh, dass wir den nächsten Schritt gemacht haben“, sagte Trainer Ilijas Masnic als sein Team das Spiel überlegt und die Meisterschaft überlegen gewonnen hatte. Aufgrund der geringen Zuschauerkapazität in der Sporthalle der Kettelerschule hatten die Mustangs zwar nur 60 Eintrittskarten ins Ruhrgebiet geschickt, doch auch diese wenigen BSV-Anhänger sorgten für einen Hexenkessel. „Das erwartet uns in der nächsten Saison in jedem Spiel“, bereitete Masnic seine Spieler gleich auf die nächsten Aufgaben vor. Die Antwort auf die vielen Provokationen der aggressiven Gästefans gaben die Mustangs auf dem Feld. Nach dem 9:8 (4.) setzten sie sich noch im ersten Viertel zum 16:11 (8.) und zum 23:16 (10.) ab. Zwar versuchten die Wulfener immer wieder mit variantenreichen Aktionen die Zonenverteidigung der Gastgeber auseinander zu ziehen, doch die stand gut. „Wir haben sehr gut verteidigt und bei den Würfen immer eine Hand dazwischen bekommen“, stellte der Coach der Mustangs zufrieden fest. Am offensiven Brett spielten die Wiedenbrücker ihre körperlichen Vorteile geschickt aus. „Jeder Spieler von uns war einen Tick größer als sein Gegner“, erklärte Masnic die Überlegenheit. Die tolle Kulisse spornte die Mustangs zusätzlich an. Mit einem 8:0-Lauf am Ende des zweiten Viertels legten sie bereits die Grundlage für den 123. Sieg in Folge. Der BSV Wulfen stellte zwar in der Halbzeitpause seine Spielweise um, doch näher als auf 46:50 (26.) kam er trotzdem nicht mehr heran. In einer Auszeit reagierte Masnic. Bis zum Ende des dritten Spielabschnitts hatten seine Wildpferde bei acht Freiwürfen, von denen sie nur zwei nicht trafen, leichtes Spiel. Auch den 15-Punkte-Vorsprung zu Beginn der letzten zehn Minuten gaben sie nicht mehr her, obwohl ihnen allmählich die Luft ausging. Westfalen Mustangs: Cuic (20), Douse (26), Bourdanos (7), Premaruban, Lalkov, Kiknadze (2), Smith (7), Masnic (2), Skrobo (2), del Hoyo (25).

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