Durchsetzungsstark: Alena Picker traf im Spiel gegen den TuS Brockhagen sechs Mal für die HSG Rietberg-Mastholte: Foto: HM - © Henrik Martinschledde
Durchsetzungsstark: Alena Picker traf im Spiel gegen den TuS Brockhagen sechs Mal für die HSG Rietberg-Mastholte: Foto: HM | © Henrik Martinschledde

Kreis Gütersloh HSG Rietberg-Mastholte gelingt Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Handball: Der Frauen-Verbandsligist bezwingt den TuS Brockhagen mit 27:19 und klettert auf Rang neun. Schlusslicht TSG Harsewinkel lässt bei der 13:28-Niederlage in Steinhagen Verbandsligaqualitäten vermissen

Hendrik Christ

Kreis Gütersloh. Die Handballfrauen der HSG Rietberg-Mastholte haben die erhoffte Reaktion gezeigt. Eine Woche nach dem schwachen Auftritt im Kreisderby gegen die TSG Harsewinkel, bezwang der Aufsteiger den TuS Brockhagen mit 27:19 und verlässt vorübergehend die Abstiegsränge. Für das Schlusslicht Harsewinkel setzte es indes eine 13:28-Niederlage in Steinhagen, bei der die TSG-Frauen Verbandsligaqualitäten vermissen ließen. HSG Rietberg-Mastholte – TuS Brockhagen 27:19. HSG-Trainer Lutz Strauch atmete zunächst tief durch, ehe er seiner Mannschaft ein kollektives Lob aussprach. „Wir verlassen die Abstiegsplätze und sind jetzt auf Platz neun. Ich habe von jeder Spielerin heute Willensstärke und Geschlossenheit gesehen.“ Dank einer fokussierten Leistung und einem aggressiven Auftritt in der Defensive, erarbeiteten sich die Rietberger sofort einen Vorsprung, den sie bis zum Schluss nicht mehr aus Hand gaben. Die starken Einzelspielerinnen des TuS Brockhagen konnten sich über die gesamte Partie nicht entfalten. „Wenn man die bei 19 Toren hält, spricht das für eine gute Abwehrleistung“, hob Strauch hervor. Für die HSG spielten und trafen Dittert/Südhaus – Grusdas (7/5), Picker (6), Neubauer (4), Ortmann (4), Ressel (4), Osterwiemann (2), Klarhorst, Hollenhorst, Böckmann, Schröder Sudahl. Spvg. Steinhagen – TSG Harsewinkel 28:13. Für die TSG-Frauen gab es beim Kreisrivalen nichts zu holen. Eine Woche nach der stärksten Saisonleistung gegen Rietberg, zeigte die Formkurve wieder deutlich nach unten. Bereits nach zehn Minuten lag die TSG mit 0:7 zurück. „Wir kamen nie für etwas in Frage“, räumte Trainer Manuel Mühlbrandt ein. Im Angriff fehlte der Mut und der Zug zum Tor, keine der Akteurinnen wollte Verantwortung übernehmen. Defensiv schlichen sich häufig Unkonzentriertheiten ein. „Wir sind insgesamt zu ängstlich aufgetreten. Die Chancen, die wir hatten, haben wir liegengelassen und somit ein besseres Resultat verpasst“, klagte der TSG-Trainer. So scheiterten die Harsewinkelerinnen gleich vier Mal von der Siebenmeterlinie. Bei der Niederlage in Steinhagen spielten und trafen für die TSG: Kleinemeier/Bischoff – Haase (5/1), Roggenland (3), C. Kruk (2), Eggersmann (2/1), Studt (1), Windau, Friesen, Maciniak, Lankowsky, Belke.

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