Trikotprobe: TSG-Teammanager Heiner Obermeyer (l.) und Trainer Manuel Mühlbrandt (r.) begrüßen Moritz Schneider. - © H. Christ
Trikotprobe: TSG-Teammanager Heiner Obermeyer (l.) und Trainer Manuel Mühlbrandt (r.) begrüßen Moritz Schneider. | © H. Christ

Harsewinkel TSG Harsewinkel stellt zwei wichtige Weichen für die Zukunft

Handball: Verbandsligist besiegt die HSG Porta und holt Schneider zurück

Harsewinkel (hcr). Am Samstag haben die Handballer der TSG Harsewinkel wichtige Weichen in eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Erst sicherte sich der Verbandsligaelfte mit dem 26:25 (14:16)-Sieg über die HSG Porta zwei überlebenswichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt, dann meldete er die Verpflichtung von Moritz Schneider als Co-Trainer für die neue Saison. Schneider kommt vom Oberligisten TSG Altenhagen-Heepen zur TSG, deren Trikot er bereits von 2013 bis 2014 trug, zurück. Der Zwei-Meter-Hüne soll als spielender Co-Trainer den Abgang von Timo Schäfer, der Sportlicher Leiter beim Ligarivalen TV Verl wird, kompensieren. „Das ist eine hochinteressante Aufgabe mit dieser jungen und talentierten Mannschaft“, sagt der Bielefelder. „Moritz ist unser Wunschkandidat für diese Position. Er wird die Jungs nach vorne bringen“, freut sich TSG-Spielertrainer Manuel Mühlbrandt über die Zusage. Mit Florian Öttking feierte ein weiterer ehemaliger Weggefährte Mühlbrandts bereits am Samstag sein Comeback im TSG-Trikot. „Ich habe ihn am Dienstag angerufen und Flo hat sofort seine Bereitschaft erklärt, uns zu helfen“, berichtete der TSG-Coach. Bis zum Saisonende ist der Linksaußen auf jeden Fall dabei. „Ob danach noch etwas geht, besprechen wir“, verriet Mühlbrandt. Eine Rückkehr des Altenhageners Luca Sewing, der sich das Spiel gegen Porta anschaute, sei aber „kein Thema“, betonte der TSG-Coach. Sportlich machten die Hausherren einen großen Schritt in Richtung Ligaverbleib. Die merkwürdige Gemengelage aus ungewohnter Anwurfzeit (14.45 Uhr), spärlich besetzter Tribüne und abwesenden, weil parallel spielenden A-Jugendlichen, irritierte die Harsewinkeler zunächst nicht. Sie legten eine 4:1-Führung vor. Aber dann drückte hinten der Schuh: Die Abwehrspieler verloren den Zugriff, die beiden Keeper bekamen mehr nicht viel zu fassen und es stand 12:13. Im zweiten Durchgang spielten beide Seiten zerfahren. Beim Stande von 23:22 verpassten es die Gastgeber mehrfach, nachzulegen. Die Gäste drehten die Partie zum 23:25, ehe die TSG in den Schlussminuten den Ausgleich erzwang. Renée Hilla erkannte dann die „Tür“ in der unsortierten Deckung der HSG Porta und besorgte den Endstand. „Wichtig sind die Zähler“, stellte Mühlbrandt fest. „Über Spielinhalte und unser Verhalten in Drucksituationen können wir später sprechen.“ TSG Harsewinkel: Dähne/Kaup – Hilla (9), Mühlbrandt (5), Doherty (4),Öttking (4/3), Neitzke (3), Bröskamp (1), Brown, Aperdannier, Birkholz, Pelkmann.

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