Rheda-Wiedenbrück Basketball: Mustangs vor einer "roten Wand"

Regionalliga-Tabellenführer Wiedenbrück tritt zum Spitzenspiel bei seinem Verfolger BSV Wulfen an

David Inderlied

Rheda-Wiedenbrück. Zum Jahresabschluss treten die Regionalliga-Basketballer der Westfalen Mustangs am heutigen Samstag beim BSV Wulfen an. Die noch ungeschlagenen Wiedenbrücker könnten mit einem Sieg bereits für eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen sorgen, denn die zweitplatzierten Gastgeber gelten als das einzige Team in dieser Spielklasse, das die Wildpferde an einem guten Tag einfangen könnte. In Wulfen wird entsprechend mobil gemacht. Für das "Spiel des Jahres" sollen die Zuschauer eine "rote Wand" bilden, über die auch Mustangs nicht springen können. Die haben sich jedoch ihrerseits intensiv vorbereitet. Mit speziellen Trainingseinheiten hatte Trainer Ilijas Masnic jedenfalls versucht, seinen Akteuren schnelle Beine zu machen. "Wir sind gut vorbereitet", findet der ehemalige jugoslawische Nationalspieler, der viele Informationen über den Gegner sammelte. Wulfens Trainerin Marsha Owusu Gyamfi verfügt mit dem mehr als zwei Meter großen Connell Crossland über einen athletischen Flügelspieler, der den Mustangs unter den Körben einiges abverlangen wird. "Den muss man gut zumachen", mahnt Masnic. Für Gefahr dürfte aber auch der BSV-Aufbauspieler Kreshnik Gashi sorgen, den Masnic ("Ich habe schon oft gegen ihn gecoacht") bestens kennt. Für den Trainer der Mustangs steht fest: "Kommen wir auf unser Level, gewinnen wir." Voraussetzung dafür seien aber eine variable, geduldige Spielweise. Rechtzeitig für die wichtige Partie hat sich Center Kris Douse wieder voll fit gemeldet.

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