Ausgelassene Freude: Der TuS Brake II feiert nach dem Erfolg gegen den TuS 97 III den Aufstieg in die Bezirksliga. - © Andreas Zobe
Ausgelassene Freude: Der TuS Brake II feiert nach dem Erfolg gegen den TuS 97 III den Aufstieg in die Bezirksliga. | © Andreas Zobe

Bielefeld Nach erster, zweiter und Frauenmannschaft schafft auch der TuS Brake II den Aufstieg

Handball-Kreisliga A: Nach erster, dritter und Frauenmannschaft gelingt auch dem TuS II in einem packenden Endspiel der Aufstieg. EGB II hält die Klasse

Gregor Winkler

Bielefeld. Was für ein Schaulaufen! Der TuS Brake präsentierte am Samstag in eigener Halle gleich vier Aufsteiger. Wobei: Der TuS II musste, anders als die Frauen sowie die erste und dritte Mannschaft, noch einmal liefern - und blieb nichts schuldig. TuS Brake II - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III 25:19 (10:6). Sie jubelten, sie herzten sich und sie freuten sich ausgelassen über den Aufstieg. Dass der TuS Brake II nur ein Jahr nach dem Aufstieg aus der Kreisliga B in die Bezirksliga durchmarschieren würde, war dabei gar nicht geplant. "Aber wenn die Jungs heiß sind, kann ich sie ja schlecht zurückhalten", sagte Trainer Lucas Tiemann augenzwinkernd. Der TuS 97 kam als punktgleicher Tabellenzweiter und brachte Verstärkung mit. Daniel Bruelheide und Justin Mühlbeier sollten im Aufstiegskampf unterstützen. Doch Mann des Spiels wurde Brake-Torwart Tobias Trautmann, der in den ersten 20 Minuten überragend hielt und so seinem Team einen 8:2-Vorsprung ermöglichte. Das sah auch TuS-Coach Harry Küthe so. Er lobte: "Trautmann war einfach der Mann, der den Unterschied ausgemacht hat." Tiemann bilanzierte: "Danach war es ausgeglichen. Man hatte schon das Gefühl, dass es noch hätte kippen können. Im Nachhinein muss man aber sagen, dass wir das Spiel in den ersten 20 Minuten gewonnen haben." Trautmann hatte sich offenbar so in die Partie gekämpft, dass er acht Minuten vor Schluss mit Krämpfen in beiden Beinen vom Feld getragen werden musste. Brake lag bis zum Schluss immer mit drei, vier Toren vorn. "So einen Tag erlebt man nicht oft im Leben", jubelte Tiemann, der auch auf die Auftritte der drei weiteren Aufsteiger anspielte: "In der Halle war ab 13 Uhr Dauertrommeln. Das war schon toll." Brake: Hütker (6), Benker (6/1), Schröder (4/2), Rolf, Lorge, Dopheide, Merschieve (je 2), Buschmann (1). TuS 97: Steffen (5/4), Mühlbeier (4), Gehring (3), Zinn, Mühlenweg (je 2), Kleinschmidt, Cordes, Bruelheide (je 1). HSG EGB Bielefeld II - HSG Quelle/Ummeln 39:21 (18:12). Einzige erwähnenswerte Personalie bei der stark abgerüsteten HSG Quelle/Ummeln war Sascha Becker, der eine Halbzeit (fünf Treffer) aushalf, sich dann aber verabschiedete, um ein anderes Spiel zu pfeifen. EGB wird dank des besseren direkten Vergleichs gegen Häver Drittletzter und bleibt Kreisligist. EGB: Kleimann (8), Thronicke, Knieps (je 6), Do. Werneke (5), Spittler (4), Da. Werneke, Niegisch (je 3), Subras (3/1), Laumann (1). Quelle: Grzibek (7/2), Becker (5), Spähn (3), Paatsch, Barteldrees, Ali (je 2). TSG Altenhagen-Heepen IV - TG Schildesche 27:27 (16:10). Die TSG begann engagiert, führte schnell mit 8:2 und dominierte auch nach der Pause bis zum 21:13. Doch nach einer Dreiviertelstunde schmolz der Vorsprung. In nicht mal acht Minuten kämpfte sich die TG vom 22:27 zum Remis heran. TSG: Ortmann (9), Rethmeier, Kappelt (je 4), Kiel (4/2), Krebs (3), Schröder, Fischer (je 1), Schleif (1/1). TG: Göldner, Sandkämper (je 6), Tohermes (5/2), Stirken, Venkord (je 3), Lenzen (2), Lindrath, Hellbusch (je 1). TG Herford II - HSG Schröttinghausen/Babenhausen 23:20 (15:10). Die dünn besetzte HSG lag permanent hinten und verlor Ralf Eichelbrenner noch durch eine Rote Karte (43.). HSG: Stahlberg (9/4), Kuckuck, Kinkarts, Freimann (je 3), Althoff, Eichelbrenner (je 1).

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