Freude beim Telekom Post SV. - © az
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Bielefeld Telekom Post SV steht vor der Hürde in Hörde

Das Regionalligateam ist Favorit. Die Zweitvertretung steht vor einer kniffligen Aufgabe

Wolfgang Horstmann

Bielefeld. Bielefeld als Karnevalshochburg zu bezeichnen, wäre sicherlich vermessen. Trotzdem lassen sich die tollen Tage mit einem Erfolgserlebnis besser ertragen, und deshalb wollen das Regionalliga- und Oberligateam des Telekom Post SV ihre Spiele gewinnen. Das Regionalligasextett um Trainerin Anne Schade reist als Tabellendritter und damit als Favorit zum Vorletzten TV Hörde II. Für die Dortmunder Vorstädter, die bereits fünf Zähler hinter dem Relegationsplatz liegen, ist ein Sieg Pflicht. "Wir wollen an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und möglichst viele Punkte mitnehmen", bringt Telekom-Trainerin Schade ihre Erwartungshaltung zum Ausdruck. Am liebsten sollen es natürlich drei Zähler sein, um im Kampf um den zweiten Platz, der zu Relegationsspielen berechtigt, weiter aussichtsreich im Rennen zu bleiben. Verzichten muss Bielefelds sportliche Leiterin in Hörde auf das Trio Hanno Lüttmann, Jannis Dittmar und Markus Wittek. Zum Glück hat der Tabellendritte einen großen Kader, so dass die Ausfälle weitgehend zu kompensieren sind. In der Oberliga empfängt die Zweitvertretung des Telekom Post SV mit dem TuS Iserlohn die "Mannschaft der Stunde": In den jüngsten vier Begegnungen gelangen den Gästen drei Siege. Mit den dabei erzielten neun Punkten katapultierte sich der TuS aus dem Tabellenkeller auf Platz sechs und liegt aktuell dank eines mehr gewonnenen Pluspunktes einen Platz vor dem Telekom-Team. Die Gastgeber plagen sich vor dem Heimspiel in der Almhalle weiter mit Personalproblemen herum. Coach Apostolos Kiourtidis muss aus unterschiedlichen Gründen voraussichtlich auf fünf Spieler verzichten. Um die entstandenen Lücken zu schließen, wird der ein oder andere Akteur aus der in der Verbandsliga spielenden "Vierten" im Trikot des Oberligateams auflaufen.

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