In Lauerstellung: Maxi Dierks (l.) und Balazs Hutter von der SV Brackwede hoffen in Berlin auf eine Überraschung. - © Andreas Zobe
In Lauerstellung: Maxi Dierks (l.) und Balazs Hutter von der SV Brackwede hoffen in Berlin auf eine Überraschung. | © Andreas Zobe

Bielefeld Umstellung bei der SVB soll schon in Berlin Früchte tragen

Bei der SVB haben Balazs Hutter und Dwain Schwarzer die Plätze getauscht

Hans-Joachim Kaspers

Bielefeld. Seit Anfang Dezember trägt die SV Brackwede in der 3. Tischtennis-Bundesliga, Gruppe Nord, die Rote Laterne des Tabellenletzten. Überraschende Punktgewinne der Abstiegskonkurrenten rund um den Jahreswechsel haben die Situation sogar noch verschärft. "Die Ergebnisse waren nicht gerade gut für uns", räumt Maximilian Dierks ein: Da zum rettenden Ufer nun schon vier Punkte fehlen, "wird es nicht einfache", so die Nummer vier der SVB. Dass Dierks dem heutigen Rückrundenstart beim Tabellenvierten Hertha BSC Berlin trotzdem mit einigem Optimismus entgegenblickt, liegt an einer wichtigen Umstellung im Team: Die bisherige Nummer zwei, Balazs Hutter, tauscht den Platz mit der Nummer drei, Dwain Schwarzer. Was auf den ersten Blick wie eine kleine Korrektur aussieht, könnte große Wirkung haben. "Balazs war als Abwehrspieler im oberen Paarkreuz gegen starke Konkurrenz oft überfordert, unten dürfte er mehr Chancen haben, wichtige Punkte beizusteuern", erläutert Dierks den Sinn dieser Maßnahme. Dass dafür Dwain Schwarzer oben oft auf verlorenem Posten stehen wird, nehmen die Brackweder in Kauf. "Das nehme ich auf mich", hat sich Schwarzer schon mit der Rolle des "Opferlamms" abgefunden. In Berlin sieht Dierks durchaus Chancen für die SVB: "Wenn wir in den Doppeln etwas mitnehmen können, ist eine Überraschung drin." Ein Erfolgserlebnis hätte auch psychologische Wirkung: "Das würde uns Rückenwind für die gesamte Rückserie geben", sagt Dierks. Dann heißt es also Daumen drücken.

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