Bielefeld Dolphins-Coach Atsür hofft auf deutliche Steigerung

Basketball: TSVE empfängt den BSV Wulfen. Frauenteam muss zum Spitzenreiter

Chris Huelsewede

Bielefeld. Mit einem Heimspiel gegen BSV Wulfen starten die TSVE Dolphins ins Kalenderjahr 2018, und die Tabellensituation verspricht eine offene Partie. Wulfen liegt mit einer Zwischenbilanz von 7:5-Siegen auf Rang fünf und damit noch in Reichweite der Spitzenteams aus Dortmund und Hagen, die jeweils eine Bilanz von 9:3 vorweisen. Für Bielefelds Spielertrainer Emre Atsür ist Wulfen somit auch Favorit gegen seine Mannschaft, die mit einem Sieg weniger Platz sieben innehat. Beim Hinspiel, das mit 103:77 deutlich an die Wulfener ging, war der TSVE zwar chancenlos, aber die gute Weiterentwicklung seines Teams macht Atsür Mut für das Rückspiel. "Wir sind bisher sehr heimstark, und da wir zum Jahresbeginn sehr intensiv trainiert haben, hoffe ich auf eine kleine Überraschung", so Atsür. Einen Schub wird der TSVE definitiv durch die Rückkehr von Moritz Kutkuhn bekommen, der seit Mitte November mit einer Knöchelverletzung pausieren musste und jetzt sein Comeback feiern wird. Gleich zweimal müssen die Lady Dolphins in den kommenden zehn Tagen nach Opladen zum Ligaprimus, denn die Auslosung für das Viertelfinale des WBV-Pokals hat es mit dem TSVE nicht gut gemeint. Damit ist das sowieso schon happige Auftaktprogramm für die Mannschaft von Emrah Turan richtig "rund", denn einem weiteren Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Bochum steht nur eine Heimpartie gegen den Barmer TV gegenüber, die es ebenfalls in sich hat. Um so wichtiger ist es deshalb, dass eine starke Hinserie dem TSVE nicht nur viel Selbstvertrauen, sondern auch schon viel Luft nach unten gebracht hat, denn mit den bereits erzielten sieben Siegen ist eine mögliche Abstiegsgefahr bereits gebannt. "Wir wollen in Opladen dort anknüpfen, wo wir vor Weihnachten aufgehört haben", hofft Turan vor allem auf einen weiteren couragierten Auftritt seines Teams, bei dem das Ergebnis nicht zwingend im Vordergrund stehen wird. "Wenn alles zusammenpasst, kann man gegen Opladen auch mal gewinnen, aber die Wahrscheinlichkeit ist eben nicht sehr hoch", sieht Turan die Tatsache, dass die Rheinländerinnen in den vergangenen 16 Monaten nur ein Pflichtspiel verloren haben, sehr nüchtern. Ausfallen wird bei den Lady Dolphins neben der Langzeitverletzten Dzenana Atsür auch Pia Falkowski, die sich am Sprunggelenk verletzt hat.

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