Im Ziel: Amanal Petros (SV Brackwede) hängte beim Silvesterlauf von Werl nach Soest die Konkurrenz ab. - © Jan Vincent Haselhorst
Im Ziel: Amanal Petros (SV Brackwede) hängte beim Silvesterlauf von Werl nach Soest die Konkurrenz ab. | © Jan Vincent Haselhorst

Bielefeld Petros dominiert den Silvesterlauf in Soest

Leichtathletik: TSVE-Talent Felix Tiekemeier läuft in Gütersloh eine Klassezeit. Platz drei für Bossow

Claus-Werner Kreft

Bielefeld. Souveräner Sieg bei einem Klassiker, der sich größter, weil teilnehmerstärkster Silvesterlauf in Deutschland nennt: Amanal Petros (SVB) dominierte vorgestern die 15 Kilometer von Werl nach Soest. Angetreten war der 22-Jährige als Debütant, aber zugleich als Top-Favorit. Fünf Kilometer vor dem Ziel auf dem Soester Marktplatz hatte er sich schon deutlich abgesetzt. Mit 45:51 Minuten erzielte Petros eine der schnellsten Zeiten der letzten Jahre; ihm folgten der Dorstener Julius Scherr (46:12) und der Wattenscheider Christoph Uphues (47:07). Petros zeigte sich begeistert: "Eine schöne Strecke und eine tolle Atmosphäre." Das männliche Riesenfeld zählte 2.457 Finisher. Für die SVB sprangen weitere Spitzenplätze heraus: Stanley Kipkogei wurde Achter und M-35-Klassenbester; als Elfter verpasste Adam Janicki (50:14) knapp die Top Ten. Mit dabei waren auch Hendrik Pohle (52:04/23.) und im Frauenrennen Isabel Dickob (66:14/20.). Beim 10-km-Silvesterlauf in Gütersloh wiederholte Franzi Bossow (TSVE) ihren Bronze-Rang vom Vorjahr und blieb mit 39:43 als einzige Bielefelderin unter 40 Minuten. Beachtlich erneut die Leistung der 52-jährigen Claudia Reimering (SVB), die überlegen ihre Klasse gewann und Gesamtfünfte wurde. Großartige Leistungen lieferten junge TSVE-Talente auf der 5-km-Distanz ab. Als Zweiter hinter dem Vogtländer Tom Förster unterbot der 15-jährige Felix Tiekemeier (16:38) die 16:40 Minuten, mit denen er in der deutschen U-16-Bestenliste an sechster Stelle steht. U-18-Klassensieger Neilan Kempmann lief sieben Sekunden nach ihm ein; zu den weiteren Klassensiegern zählten Jan Nikulla (TSVE, U 20) und der "Unbestechliche" Konrad Schulz (M 50).

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