Tabellenführung verteidigt: Der Telekom Post SV gewann bei Humann Essen. - © Christian Weische
Tabellenführung verteidigt: Der Telekom Post SV gewann bei Humann Essen. | © Christian Weische

Bielefeld Telekom-Volleyballer gewinnen das Spitzenspiel

Der Spielverlauf beim 3:2 gegen den Tabellenzweiten VV Humann Essen II gleicht einer Achterbahnfahrt. Die Bielefelder Gäste verspielen zwar diverse Führungen, haben aber dank eines Kraftakts das bessere Ende für sich

Wolfgang Horstmann

Bielefeld. In einem Spitzenspiel auf Augenhöhe setzte sich die Regionalligamannschaft des Telekom Post SV mit 3:2 (25:16, 24:26, 21:25, 25:16, 15:13) beim Tabellenzweiten VV Humann Essen II durch. "Diese Begegnung haben wir als Mannschaft gewonnen", attestierte Telekom-Trainerin Anne Schade ihren Spielern eine starke Teamleistung. In Durchgang eins verdeutlichten die Bielefelder vom ersten Ballwechsel an, warum sie den bisherigen Saisonverlauf so erfolgreich gestalten konnten. Mit einer konzentrierten Leistung in allen Spielelementen sicherte sich der Ligaprimus den Satzgewinn. In den beiden nachfolgenden Spielabschnitten verpassten die Bielefelder dann die Chance, die Wolfskuhle in Essen mit der maximalen Punktausbeute von drei Zählern zu verlassen. "Im zweiten Satz lagen wir nach einem frühzeitigen Rückstand und einer nachfolgenden Aufholjagd mit 23:21 vorn, haben den Satzgewinn aber durch unglückliche Aktionen verspielt", haderte Trainerin Schade mit dem Verlauf der Endphase von Durchgang zwei. Der dritte Satz sah erneut ein hochkonzentriertes Telekom-Team, das bis zur 18:12-Führung sehr gut aufschlug und im Zusammenspiel zwischen Block und Feldabwehr erfolgreich agierte. "Diesen Vorsprung hätten wir nicht mehr verspielen dürfen", ärgerte sich Bielefelds Kapitän Tim Borgstedt über eine Schwächephase in der Annahme und Fehlern im Zusammenspiel zwischen Zuspielern und Angreifern. Essens Zweitligareserve nutzte die Unzulänglichkeiten aus und ging mit 2:1 in Führung. Nachdem der folgende Durchgang bis zur Satzmitte ausgeglichen verlief, sorgten die druckvollen Aufschläge von Markus Wittek und die erneut gute Arbeit im Block-Abwehrverhalten für den Satzausgleich. Nach wechselnden Führungen im finalen Spielabschnitt mussten die Bielefelder nach einer 13:11-Führung den Ausgleich hinnehmen. Mit einem weiteren Kraftakt gelang anschließend der umjubelte Sieg, der die Tabellenführung festigt.

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