Klare Sache im Duell der Aufsteiger: Der Telekom Post SV, hier Tobias Walter im Angriff, besiegte Freudenberg. - © Andreas Zobe
Klare Sache im Duell der Aufsteiger: Der Telekom Post SV, hier Tobias Walter im Angriff, besiegte Freudenberg. | © Andreas Zobe

Bielefeld Post-Volleyballer übernehmen die Tabellenführung

Solide Leistung führt zum Sieg

Wolfgang Horstmann

Bielefeld. Der Wachstumsprozess des Telekom Post SV I gestaltet sich in doppeltem Sinne positiv. Erstens hat sich das Punktekonto des Neulings durch den 3:0-Heimsieg (25:21, 25:22, 26:24) gegen Mitaufsteiger Freudenberg verdoppelt. Sechs Punkte aus zwei Spielen ist zudem das Optimum. Zweitens wächst das Team von Trainerin Anne Schade immer mehr zusammen und schafft es, sich gemeinschaftlich aus kritischen Situationen zu befreien. "Wir haben nicht unsere beste Leistung gezeigt, dafür aber Moral bewiesen", zog Diagonalspieler Markus Wittek ein treffendes Fazit nach dem letzten Ballwechsel. Wittek selbst hatte im ersten Spielabschnitt mit zwei Aufschlagserien dafür gesorgt, dass der erste Satz an die Gastgeber ging. Im zweiten Satz verlief das Duell der beiden Aufsteiger bis zum 9:8 für die Postler sehr ausgeglichen. Anschließend hatte Bielefelds Block zu oft das Nachsehen. Dabei waren es in erster Linie die Schnellangriffe der Gäste, die sie 17:13 nach vorn brachten. Dieser Rückstand hatte nicht lange Bestand: Nach einer 5-Punkte-Serie lag der Post SV wieder vorn. Über die Zwischenstationen 20:18 und 24:22 blieb es Tobias Borgstädt vorbehalten, mit einem clever geschlagenen Ball die 2:0-Satzführung sicher zu stellen. Scheinbar unbeeindruckt vom Rückstand gingen die Siegerländer vom ersten Ballwechsel des dritten Satzes an in Führung. Das 13:19 und 16:22 markierten jeweils die deutlichsten Rückstände aus Sicht der Gastgeber. In dieser kritischen Phase gewannen die Aktionen der Bielefelder an Stabilität. Beim 23:23 war der Gleichstand hergestellt. Selbst der erneute 23:24-Rückstand brachte die Bielefelder nicht mehr vom Erfolgskurs ab. Ein Punkt von Borgstedt und zwei Aufschlagkracher von Markus Wittek sicherten den Heimsieg, der nach zwei Spieltagen die Tabellenführung bedeutet.

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