Auftakt auf der Radrennbahn: Beim Leineweberpreis sind am Samstag auch zahlreiche Lokalmatadoren am Start. - © Andreas Zobe
Auftakt auf der Radrennbahn: Beim Leineweberpreis sind am Samstag auch zahlreiche Lokalmatadoren am Start. | © Andreas Zobe

Bielefeld Acht Gespannte beim Steherrennen beim Leineweberpreis

Bielefeld. Am kommenden Samstag, den 20. Mai, findet mit dem Leineweberpreis der Auftakt der Stehersaison auf der Radrennbahn statt. Ab 14.30 werden acht Gespanne in drei Läufen um den ersten Sieg kämpfen. Ein erstes Abtasten wird der erste Lauf über 20 Kilometer sein. Wie gut war ich im Training, wie gut sind die anderen? Für viele Steher ist der Leineweberpreis der erste Wettkampf des Jahres. Im darauf folgenden 25-km-Lauf werden die meisten Fahrer schon die Karten aufdecken müssen, wenn sie um den Gesamtsieg mitkämpfen wollen. Und im abschließenden 30-km- Lauf heißt es die Zähne zusammenzubeißen. Immerhin 75 Kilometer auf der Betonpiste muss jeder Fahrer zurücklegen, ohne auch nur einen einzigen Tritt auslassen zu können: Steherräder haben bekanntlich keinen Freilauf. Merken sollte sich das Bielefelder Publikum schon einmal den Namen Nico Heßlich aus Cottbus. Mit Andre Dippel als Schrittmacher hat er einen erfahrenen Mann vor sich und mit dem zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im letzten Jahr hat der Sohn des Olympiasiegers im Bahnsprint bewiesen, dass er zu den Besten im Stehersport gehört. Auch Thomas Steeger/Thomas Ruder aus Nürnberg sind zu beachten, haben sie doch Medaillenränge bei Deutschen Meisterschaften herausgefahren. Die Bielefelder Farben vertritt in erster Linie das Gespann Moritz Kaase/Matthias Acker. Kaase hat dieses Jahr schon auf der Straße bewiesen, dass die Form stimmt. Daher liebäugelt er mit einem Platz auf dem Treppchen. Mit Christian Dippel geht ein weiterer Lokalmatador auf die Bahn: Der erfolgreichste aktive Schrittmacher hat den Aachener Christoph Schwarzer an der Rolle. Marcel Kuban (Nürnberg), Erik Mohs (Leipzig) und Marius Prünte (Unna) komplettieren das Feld. Letzterer hat Andreas Hildebrandt, einen Bielefelder Neuling, als Schrittmacher. Die AG Bielefelder Radrennbahn freut sich, dass es wieder möglich ist, für alle Zuschauer freien Eintritt zu gewährleisten.

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