Haariger Fan: Im Aufstiegskampf der Volleyball-Oberliga hat sich der Telekom Post SV die Unterstützung des Wookianers Chewbacca (r.) gesichert. Auch mit seiner sollen die noch fehlenden sechs Punkte eingefahren werden. - © Foto: Post SV / mONTAGE. tHOMAS grUNDMANN
Haariger Fan: Im Aufstiegskampf der Volleyball-Oberliga hat sich der Telekom Post SV die Unterstützung des Wookianers Chewbacca (r.) gesichert. Auch mit seiner sollen die noch fehlenden sechs Punkte eingefahren werden. | © Foto: Post SV / mONTAGE. tHOMAS grUNDMANN

Bielefeld Möge die Macht mit ihnen sein

Volleyball: Im Aufstiegskampf der Oberliga lässt sich der Telekom Post SV seit kurzem auch vom Star-Wars-Helden Chewbacca unterstützen

Bielefeld. Jetzt ist es raus! In ihrem vereinsinternen Spielbericht zur letzten Partie, dem 3:0 im Heimspiel gegen den SSV Hamm, bittet die erste Herrenmannschaft des Telekom Post SV die eigenen Fans darum, sich den 11. März dick in den Kalender einzutragen. An diesem Tag kann das Team von Trainerin Anne Schade vorzeitig die Oberliga-Meisterschaft für sich entscheiden und den Regionalligaaufstieg perfekt machen. „Voraussetzung dafür ist, dass wir das anstehende Auswärtsspiel beim Tabellendritten Coesfeld und die folgende Begegnung gegen den aktuellen Achten VfL Telstar Bochum gewinnen und dabei 6:0 Punkte holen“, hat Bielefelds momentan verletzter Diagonalspieler Markus Wittek die Tabelle genau im Blick. Logo: Bei zehn Punkten Vorsprung und insgesamt nur noch 15 zu vergebenden Zählern wäre die Konkurrenz bei zwei 3:0- oder 3:1-Siegen der Bielefelder definitiv abgehängt. Wittek plagt sich indes mit einer Schleimbeutelentzündung herum „und es ist fraglich, ob ich am Wochenende gegen Coesfeld mitspielen kann.“»Ich bin guter Dinge, dass der Aufstieg gelingt« Optimistisch ist man dagegen im Vorstand der Volleyballabteilung des Telekom Post SV hinsichtlich der direkten Rückkehr in die Regionalliga. „Angesichts der Leistungen in den letzten Spielen und der daraus resultierenden Tabellensituation bin ich guter Dinge, dass der Aufstieg gelingt“, sagt der Vereinsvorsitzende Wolfgang Stender. In der 4. Liga soll die positive Entwicklung bruchlos fortgesetzt werden. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit Anne Schade fortsetzen und die Mannschaft zusammenhalten“, verdeutlicht Stender, dass für ihn Kontinuität im personellen Bereich eine wichtige Voraussetzung ist, um nach dem Aufstieg eine Liga höher erfolgreich zu sein. Die Gespräche werden in Kürze aufgenommen. Einen ganz besonderen Neuzugang konnte der Aufstiegsaspirant bereits im Heimspiel gegen Hamm präsentieren: Für den verletzten Markus Wittek trug der Star-Wars-Held Chewbacca das Trikot mit der Nummer zwei. Mittelblocker Tim Borgstedt hatte die Idee, statt realer Stärke am Netz zur Abwechslung magische Kräfte zu mobilisieren. Angesichts seiner im Filmlexikon nachzuschlagenden Körpergröße von 2,28 Metern dürfte der Freund und Co-Pilot von Han Solo am Netz auf Anhieb eine Verstärkung sein. Verbessern muss der am Spielfeldrand aufgebaute Pappkamerad dagegen seine Beinarbeit. Zudem scheint der Wookianer etwas hüftsteif zu sein. Gelingt dem haarigen Gesellen keine Verbesserung an diesen beiden Schwachstellen, dürfte seine Position neben dem Spielfeld zum Stammplatz werden. So müsste man feststellen, dass mal wieder einem großen Talent der Durchbruch nicht gelungen ist . . . Hoffnungsvolle Talente haben sich aktuell in der männlichen U 13 des Telekom Post SV versammelt. Die Youngster von Trainer Tobias Borgstädt gewannen am Wochenende die erste von zwei Qualifikationsrunden zur Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften. Gegen den Lüner SV und den TSC Münster-Gievenbeck gelangen zwei 2:0-Erfolge. Am 19. März wartet auf die Nachwuchscracks die zweite und letzte Qualifikationsrunde. Ziel des Teams ist das Erreichen der WVV-Titelkämpfe.

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