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Hövelhofs Trainer Stefan Weiß (l.) wird Thorsten Becker wieder beim Mannschaftraining begrüßen dürfen. - © FOTO: HEINEMANN
Hövelhofs Trainer Stefan Weiß (l.) wird Thorsten Becker wieder beim Mannschaftraining begrüßen dürfen. | © FOTO: HEINEMANN

Thorsten Becker sieht Licht am Ende des Tunnels

HÖVELHOFER SV: Ex-Profi kehrt nach doppeltem Bänderriss in dieser Woche ins Mannschaftstraining des Westfalenligisten zurück

VON MARK HEINEMANN
12.10.2010 | Stand 11.10.2010, 20:15 Uhr

Hövelhof. Es ist schon einige Zeit her, dass die Zuschauer Thorsten Becker auf der Hövelhofer Waldkampfbahn bei der Ballarbeit beobachten konnten. Der Ex-Profi des SC Paderborn 07 wird auch beim Fußball-Westfalenligisten Hövelhofer SV immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Jetzt gibt es Licht am Ende des Tunnels.

Nach einem doppelten Bänderriss wird Becker nämlich im Laufe der Woche ins Mannschaftstraining einsteigen. Ein Spiel konnte der Defensivspezialist in dieser Saison noch nicht bestreiten. "Ich werde in den ersten Einheiten noch nicht alles mitmachen. Mal schauen."

Der gebürtige Schlänger ist vorsichtig geworden. Auch wenn er natürlich versucht, keine allzu negativen Gedanken aufkommen zu lassen: "Es ist frustrierend, wenn man sich immer wieder herankämpft. Aber das kenne ich ja schon. Aufgeben werde ich nicht."

Dabei wäre dieser Schritt mittlerweile durchaus nachvollziehbar. Nach einem Kreuzbandriss im Jahr 2005 machte das Knie immer wieder Probleme, so dass der heute 30-Jährige keinen weiteren Pflichtspieleinsatz für den SC Paderborn 07 absolvieren konnte. Beim HSV waren es dann hauptsächliche Probleme mit der Achillessehne beziehungsweise nun der doppelte Bänderriss.

Der Spaß am Spiel treibt ihn sicherlich an, vielleicht aber auch die Unterstützung und gute Kameradschaft, die er aktuell in Hövelhof erfährt. "Die Mannschaft hält zusammen und auch die sportliche Entwicklung ist positiv", findet Becker, der sich die Spiele des HSV aktuell noch vom Rand aus Anschauen muss. Mit dem Einstieg in das Mannschaftstraining soll es wieder bergauf gehen.

Das hofft auch Trainer Stefan Weiß, der Becker weiterhin als "wichtigen Leistungsträger mit viel Erfahrung" sieht, wenn "er wieder fit ist."

Becker selbst freut sich über den Vertrauensbeweis und sieht ihn gleichzeitig als Ansporn: "Ich möchte etwas zurückgeben. Das konnte ich in dieser Saison ja noch nicht."

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