Paderborn Paderborn Baskets müssen sich einen neuen Namenssponsor suchen

Basketball: Finke zieht sich als Namenssponsor der Paderborner Korbjäger zurück

Paderborn. Im August 2012 hatten die Paderborn Baskets bereits den Gang in die Insolvenz angekündigt. Den Basketball-Zweitligisten plagten damals Schulden in Höhe von mehr als 400.000 Euro. Dann aber sprang Wilfried Finke quasi in letzter Minute als Retter in der Not ein. Die Finke-Unternehmensgruppe unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag als Haupt- und Namenssponsor, der im Sommer 2015 noch einmal um ein Jahr verlängert wurde. Nun aber ist Schluss: Finke scheidet wie bereits angekündigt als Hauptsponsor der Baskets aus. "Die Baskets und ich persönlich sind Herrn Finke und seinem Unternehmen sehr dankbar. Sie haben den Profibasketball in Paderborn vor dem Untergang bewahrt, ihn neu aufgestellt und ihm so eine Zukunft gegeben", betont Baskets-Präsident Christoph Schlösser. In der Tat trug die Unternehmensgruppe maßgeblich dazu bei, dass der Basketball-Zweitligist nun nahezu schuldenfrei ist. "Auf dieser Basis können die Baskets die nächsten Spielzeiten zuversichtlich angehen", sagt Rudolf Christa, Sprecher der Finke-Geschäftsführung. Eben jenem Rudolf Christa zollt Christoph Schlösser ein besonders dickes Dankeschön. "Er hat entscheidenden Anteil daran, dass wir die vier Jahre konstruktiv für einen Wiederaufbau nutzen konnten", so der Baskets-Präsident. Schlösser ist hierbei zuversichtlich, dass das Profiteam trotz des Finke-Rückzuges künftig nicht noch kleinere Brötchen backen muss. "Wir sind da sehr guter Dinge" Im Gegenteil. Schlösser und Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer hatten bereits angekündigt, dass der Etat für die Spielzeit 2016/2017 sogar gesteigert werden soll. "Wir sind auf einem guten Weg", erklärt Meyer, der derzeit auch Gespräche mit potenziellen neuen Namenssponsoren führt. Schon im Mai könnte ein Finke-Nachfolger präsentiert werden. "Wir sind da sehr guter Dinge. Aber man soll bekanntlich nicht den Tag vor dem Abend loben", so der Baskets-Geschäftsführer. Finanzielle Vabanquespiele aber werde der Verein auch künftig nicht mehr eingehen. "Wir müssen uns weiter stabilisieren", betont Dominik Meyer.

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