Kreis Paderborn. Druck auf HSG Augustdorf/Hövelhof wird immer größer

Der Verein erwartet Hamm. Altenbeken/Buke mit Heimvorteil gegen Senne

Rouven Theiß

Kreis Paderborn. Noch jeweils sechs Spieltage sind in der Handball-Saison 2015/2016 in der Ober- und Landesliga zu absolvieren. Für Landesliga-Primus Altenbeken/Buke geht es nach der in Bad Oeynhausen erlittenen Topspiel-Niederlage nun darum, schnell wieder in die Spur zu kommen. Das will auch der Oberliga-Zwölfte aus Augustdorf/Hövelhof. Zum einen hat die HSG aber sechs Mal in Folge verloren, zum anderen kommt mit Hamm II ein unberechenbarer Gegner. OBERLIGA HSG Augustdorf/Hövelhof - SG Handball Hamm II (Samstag, 18 Uhr): "Langsam, aber sicher müssen wir durchstarten", fordert HSG-Teammanager Udo Schildmann vollen Einsatz von seinem Team. Dass das im Duell mit der Hammer Zweitliga-Reserve alles andere als einfach wird, haben die Mannen aus der Senne bereits in der Vorrunde am eigenen Leib erfahren. 22:33 hieß es da aus HSG-Sicht. Diese starke Leistung konnte das Team aus dem Ruhrgebiet aber langfristig nicht konservieren und rangiert deshalb mit 21:19 Punkten nur auf Platz neun. Drei Positionen schlechter ist momentan die HSG Augustdorf/Hövelhof (10:30) notiert. Problem dabei: Gevelsberg/Silschede (9:31, 13.) rückt immer näher an die HSG heran, während Bielefeld/Jöllenbeck (12:28, 11.) langsam enteilt. "Entscheidend ist in der jetzigen Situation, dass wir unseren Platz verteidigen, Jöllenbeck aber nicht aus den Augen verlieren. Dazu brauchen wir Siege. Gegen Hamm wird das zwar schwer, mit einer Steigerung im Angriff ist aber bestimmt etwas möglich", meint Schildmann. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Torwart-Routinier Ronny Krüger, dem der Teammanager wenige Tage nach dem 42. Geburtstag Krügers einen Glanztag zutraut. LANDESLIGA HSG Altenbeken/Buke - HT SF Senne (Samstag, 17 Uhr): Fünf Siege braucht die HSG Altenbeken/Buke in den letzten sechs Partien dieser Serie, um sicher in die Verbandsliga aufzusteigen. Ein Anfang soll im Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger und Tabellenzehnten aus Bielefeld gemacht werden. "Wir müssen mit einer offensiven Abwehr rechnen und dürfen uns wiederum selbst in der Deckung nicht überraschen lassen", sagt HSG-Trainer Detlef Rauchschwalbe, der gemeinsam mit seinem Team das jüngste 17:19 in Bad Oeynhausen unter der Woche aufgearbeitet hat. Am vergangenen Donnerstag hatten die Eisenbahner im Pokal beim Liga-Kontrahenten SG Handball Detmold schon die Gelegenheit, sich warm zu werfen. 37:29 (19:14) hieß es schlussendlich für die HSG Altenbeken/Buke, deren Team sich nahezu über die volle Distanz einer kompletten Manndeckung über das ganze Feld ausgesetzt sah. "Das haben wir gut gelöst", so Detlef Rauchschwalbe, der das Duell nur als bessere Trainingseinheit betrachtete. Beste HSG-Torschützen waren Jonas Schäfers (8), Jannik Grebe (7) und Benedikt Goesmann (6). Der TSV Buke veranstaltet unterdessen an diesem Samstag seine Jahreshauptversammlung. Los geht es um 20 Uhr im Saal Bendfeld in Buke. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl des Vorstandes. Zudem wird ein Konzept präsentiert, wie sich der TSV künftig aufstellt.

realisiert durch evolver group